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Unwetter "Harry" auf Mallorca: Wellen reißen Plankenweg und Strandkiosk in Cala Ratjada in Stücke

Heftige Regenfälle und hohe Wellen haben insbesondere im Osten der Insel Verwüstungen angerichtet. Cala Ratjada und Son Servera sind besonders betroffen

Unwetter im Osten von Mallorca

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Johannes Krayer

Johannes Krayer

Die starken Regenfälle auf Mallorca haben vor allem im Osten der Insel größere Verwüstungen angerichtet. Besonders betroffen waren unter anderem Cala Ratjada und die Küstenorte der Gemeinde Son Servera. Eine MZ-Leserin schickte der Redaktion Fotos vom Strand Son Moll. Zu erkennen ist, dass der Plankenweg, der erst vor kurzem am Strand verlegt wurde, durch Wind und Wasser in Stücke gerissen wurde.

Der Plankenweg am Strand von Son Moll wurde zerstört.

Der Plankenweg am Strand von Son Moll wurde zerstört. / Simone Wenk

Auch der Strandkiosk wurde in Mitleidenschaft gezogen. Der hölzerne Anbau ist schwer beschädigt, auf dem Strand liegen haufenweise Trümmerteile. Unter anderem wurde die Betonplatte zerstört, die die Betreiber des Kiosks bauen ließen. Der Kiosk war im September 2024 in die Schlagzeilen geraten, weil der Umweltschutzverband Gob den Betreibern vorwarf, keine Lizenz für den chiringuito zu besitzen.

Nicht mehr viel übrig blieb vom Weg am Strand von Son Moll.

Nicht mehr viel übrig blieb vom Weg am Strand von Son Moll. / Meteo de les Illes Balears

Wellen spülen Wasser in die Straßen

Hoher Wellengang in Canyamel

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Das Sturmtief "Harry" wütet seit mehreren Tagen im Mittelmeerraum. Nach den heftigen Niederschlägen am Montag (19.1.) und Dienstag waren es am frühen Mittwochmorgen vor allem ungewöhnlich hohe Wellen, die die Anwohner an der Nordostküste in Aufregung versetzten. Videos zeigen Wassermassen unter anderem in der Siedlung Sa Pedruscada bei Cala Ratjada sowie Bilder einer Überwachungskamera, auf denen zu sehen ist, wie eine Welle die Terrasse eines Hauses überflutet und Möbel mitreißt.

"Goodbye Deutschland"-Auswanderin Peggy Jerofke postete ein Video von der Terrasse ihres Restaurants Tiki Beach bei Instagram. Dort haben die hohen Wellen ebenfalls Zerstörungen verursacht und die gesamte Terrasse mit einer Schlammschicht überzogen. Auch in S'Illot, Costa dels Pins und Sa Coma verursachten die hohen Wellen kleinere Schäden und Überflutungen.

Das stürmische Wetter soll bis mindestens zum Wochenende anhalten, in der Nacht auf Donnerstag soll es auch wieder zu regnen beginnen. Für das Wochenende sind dann erneut starke Sturmböen und sogar Schnee im Gebirge angekündigt.

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