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Schiffbruch auf stürmischer See: Bootsführer vor Mallorca per Hubschrauber gerettet

Das Boot konnte nicht abgeschleppt werden

Schiffbruch während Unwetter: Bootsführer vor Mallorca per Hubschrauber gerettet

Salvamento Marítimo

Ralf Petzold

Ralf Petzold

Die Seenotrettung hat am Dienstagabend (10.2.) einen Mann von seinem Boot im Meer vor Mallorca gerettet. Das Schiff war im aufgewühlten Meer manövrierunfähig und konnte selbst vom Rettungsteam nicht abgeschleppt werden. Das bestätigte die Presseabteilung der Seenotrettung der MZ.

Augenzeugen sahen bereits gegen 17.30 Uhr, wie das sieben Meter lange Boot sich an der Küste vor Portitxol nicht von der Stelle bewegte und in den Wellen schaukelte. Der Rettungsdienst 112 gab den Notruf an die Seenotrettung weiter, die das Rettungsschiff "Guardamar Calíope" entsendete. Das stürmische Wetter verhinderte aber die Rettungsaktion. Der Anker des havarierten Boots klemmte zwischen Felsen fest.

Eigentümer muss sein Boot selber bergen

Gegen 19 Uhr kam der Helikopter "Helimer 203" zur Unterstützung und holte den um die 40 Jahre alten Mann von seinem Boot. Außer einer leichten Unterkühlung war er gesund. "Die Rettung per Hubschrauber gelang problemlos", sagte die Pressesprecherin. "Das Boot blieb an der Küste zurück. Da muss sich nun der Eigentümer darum kümmern, es zu bergen."

Das Wetter hilft dem Bootsführer dabei nicht. In den kommenden Tagen gilt jeweils die Warnstufe Gelb wegen hoher Wellen und starker Windböen. Allzu lange sollte der Mann das Boot aber auch nicht den Gezeiten ausgesetzt lassen.

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