Taucher finden unverhofft "Schatz" in der Bucht von Palma - und sorgen für ein Happy End
Eigentlich war es nur eine Übung der Unterwasser-Einheit der Guardia Civil – doch ein unerwartetes Wrack vor Mallorca änderte alles. In 47 Metern Tiefe fanden die Taucher einen Rucksack mit wertvollen Gegenständen

Die Übungstauchgänge der Guardia Civil in der Bucht von Palma haben sich wahrlich gelohnt / Guardia Civil
Eigentlich sollte es nur eine harmlose Tauchübung für die Unterwassereinsatzgruppe der Guardia Civil sein - doch überraschend sind die Beamten im Meer vor Mallorca auf einen wahren Schatz gestoßen. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, die die Guardia Civil am Mittwoch (11.2.) veröffentlichte.
Wrack entdeckt
Der unverhoffte Fund habe sich bereits im vergangenen Sommer zugetragen, heißt es darin. Die Tauch-Einheit GEAS der Guardia Civil war eigentlich im Einsatztraining - wie so oft an einem bekannten Wrack in der Bucht von Palma, das auch zuvor schon häufig für Übungszwecke genutzt worden war.
Bei einem ersten Tauchgang zur Inspektion der Gegend entdeckten die Beamten dann aber ein weiteres Wrack - wie sich später herausstellte, handelte es sich um ein 24 Meter langes Segelboot, das im September 2023 nach einem Brand untergegangen war und seitdem wohl in einer Tiefe von 47 Metern auf dem Meeresgrund gelegen hatte.
Spontan änderten die Taucher ihr Ziel und konzentrierten sich fortan auf das neue Schiffswrack. Mit lohnenswertem Erfolg: An Bord des gesunkenen Segelschiffes fanden die Beamten einen Rucksack und brachten ihn an die Meeresoberfläche. Darin befanden sich neben persönlichen Gegenständen auch drei hochwertige Uhren und ein goldener Ring.
Eigentümer kann sich freuen
Sorfältige Untersuchungen folgten. Letztlich konnten der Eigentümer – ein Matrose, der zur Besatzung des Segelschiffs gehörte – ausfindig gemacht werden. Am vergangenen Montag (9.2.) bekam der Mann seine Wertgegenstände zurück.
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