Mehrere Brände im Feuchtgebiet auf Mallorca gelegt: Guardia Civil nimmt nach jahrelanger Suche Feuerteufel fest
Die Polizei erwischte den Mann mit drei Feuerzeugen und einer großen Menge Altpapier

Guardia Civil
Die Guardia Civil auf Mallorca hat einen 72-jährigen Mann festgenommen, der mehrere Brände im Feuchtgebiet S'Albufera gelegt haben soll. Das geht aus einer am Montag (16.2.) verschickten Pressemitteilung hervor.
In den vergangenen Jahren war es immer wieder zu Bränden im Feuchtgebiet gekommen. 2024 startete die Guardia Civil die Ermittlungen unter der Bezeichnung "Ruedas de fuego" (Feuerräder). Eine entscheidende Rolle spielten dabei Augenzeugen, die den Mann auf frischer Tat erwischten und sogar in einem Fall ein Feuer direkt im Anschluss löschten.
Die Zeugen sahen, wie der nun Festgenommene zumindest zwei Brände legte, die am Ende 9.200 Quadratmeter im Feuchtgebiet zerstörten. Am vergangenen Montag (9.2.) zündete der Mann ein weiteres Feuer in einem Schilfgebiet an. 170 Quadratmeter verbrannten hierbei.
Täter radelte zum Ort des Geschehens zurück
Durch die Aussagen konnten die Ermittler nach dem Mann fahnden und entdeckten ihn auf einem Fahrrad, als er am Dienstag (10.2.) zum Tatort zurückkehrte. Er hatte drei Feuerzeuge und eine größere Menge Altpapier dabei.
Das Untersuchungsgericht ließ den 72-Jährigen direkt wieder laufen, ordnete aber ein Näherungsverbot für die S'Albufera an. Die Zeit wird zeigen, ob er sich daran hält.
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