Neue Ausschreibung für den Strand von Cala Millor: Wer bekommt Liegen, Schirme und Wassersport?
Die Strandbewirtschaftung in Cala Millor wird für die Jahre 2026 bis 2029 neu vergeben. Insgesamt fallen 3,4 Millionen Euro Pachtgebühren an – verbunden mit klaren Pflichten für Umwelt und Service

Der Strand von Cala Millor ist im Sommer bei Urlaubern sehr beliebt. / Nele Bendgens
Nicht nur an der Playa de Palma läuft derzeit die Ausschreibung darum, wer die Bewirtschaftung und Reinigung des Strands künftig übernehmen möchte. Auch in dem bei deutschen Urlaubern beliebten Küstenort Cala Millor im Osten von Mallorca steht ein Pächterwechsel am Strand bevor. Anders als in Palma hat das zuständige Tourismus-Konsortium (ein Zusammenschluss der Tourismus-Dezernate der Rathäuser von Sant Llorenç und Son Servera) die Aufgaben auf drei verschiedene Vergabepakete aufgeteilt.
Rechte und Pflichten
Der erste Pachtvertrag umfasst die Bewirtschaftung und Wartung von insgesamt 1.446 einfachen Sonnenliegen, 124 Premium-Sonnenliegen ("hamacas plus"), 785 Schließfächern und 785 Sonnenschirmen, die an dem weitläufigen Strand aufgestellt werden dürfen. Ein anderer, vom ersten losgelöster Pachtvertrag sieht den Betrieb von Jet-Ski- und Parasailing-Angeboten am Strand vor. Ein dritter noch zu bestimmender Pächter muss sich um den Betrieb von 14 Tretbooten, zehn Stand-up-Paddle-Boards und sieben Kajaks kümmern.
Wie in der Ausschreibung zu lesen ist, werden alle drei Konzessionen zunächst von 2026 bis zum Jahr 2029 vergeben. Insgesamt müssen die neuen Pächter in diesem Zeitraum 3,4 Millionen Euro an Pachtgebühren abgeben, wenn sie die lukrativen Strandaktivitäten anbieten wollen. Gleichzeitig kommen ihnen dabei auch einige Pflichten zu. So sollen die Mitarbeiter der Konzessionsnehmer die Strandbesucher für ihre Umwelt sensibilisieren, die Servicequalität am Strand steigern und gleichzeitig das Ökosystem Strand so gut es geht schützen.
Strandbibliothek organisieren
Darüber hinaus müssen die neuen Pächter die Installationen mit einer Webcam überwachen, auf die auch städtische Mitarbeiter Zugriff haben, und sich um die Strandbibliothek "Biblioplaya" kümmern, die auch Freizeit- und Umweltbildungsworkshops organisiert.
Interessierte Unternehmen können ihre Angebote noch bis zum 6. März einreichen. Mehr Infos hier.
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