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Quadunfall an der Playa de Palma: 16-jährige Urlauberin schwer verletzt

Der Unfall ereignete sich in S'Arenal, als ein Auto wohl mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war und gegen ein Quad prallte

An der Unfallstelle in S'Arenal.

An der Unfallstelle in S'Arenal. / MZ

Folgenschwerer Verkehrsunfall mit Urlaubern an der Playa de Palma auf Mallorca: Eine junge französische Touristin ist am Freitagnachmittag (20.2.) im zu Llucmajor gehörenden Teil von S'Arenal schwer verletzt worden. Sie war auf einem Quad unterwegs und erlitt einen Beinbruch, als ihr Fahrzeug von einem außer Kontrolle geratenen Auto gerammt wurde, das anschließend in den Zaun einer Baustelle prallte.

Der Unfall ereignete sich am Nachmittag gegen 17.30 Uhr an der Kreuzung der Straßen Sant Cristòfol und Miramar an der Strandpromenade von s’Arenal. Nach ersten Erkenntnissen war der Pkw mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und verlor die Kontrolle, als ein Quad aus der Einmündung kam.

Mädchen nach Aufprall eingeklemmt

Das Auto stieß gegen ein zweites Quad, das an einem Stoppschild hielt, und schleuderte es gegen den Bauzaun. Auf diesem Quad befand sich ein Touristenpaar. Das nach Angaben des Online-Portals "Crónica Balear" erst 16 Jahre alte Mädchen auf dem Quad wurde nach dem Aufprall zwischen den Fahrzeugen und dem Bauzaun eingeklemmt und musste schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Zum Unfallhergang gab es vor Ort laut "Crónica Balear" unterschiedliche Versionen. Nach Angaben des Autofahrers habe das erste Quad der Gruppe mit der Tourverantwortlichen ihm an der Kreuzung die Vorfahrt genommen, weshalb er ausweichen musste und bei diesem Manöver das zweite Quad rammte.

Fahrer wollte offenbar vom Unfallort flüchten

Die Fahrerin des ersten Quads wiederum behauptete, der Autofahrer sei in "entgegengesetzter Fahrtrichtung" unterwegs gewesen, als er gegen eine Palme stieß und danach gegen das Quad.

Beamte der Ortspolizei von Llucmajor waren rasch vor Ort und nahmen die Ermittlungen auf. Der Autofahrer versuchte zunächst, die Polizisten zu täuschen: Er behauptete, eine andere Person habe am Steuer gesessen und sei zu Fuß geflüchtet. Zeugen identifizierten jedoch ihn als Fahrer und hielten ihn nach MZ-Informationen an der Unfallstelle fest. Er hatte selbst zuvor versucht zu flüchten. Schließlich räumte er ein, selbst gefahren zu sein. Ein Alkoholtest fiel negativ aus.

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