Genehmigte Verbrennung, plötzliche Unpässlichkeit: Tragödie auf einem Landgut in der Tramuntana
Beim Löschen eines Waldbrands auf dem Landgut Almallutx haben Rettungskräfte die Leiche eines 78-Jährigen gefunden. Er führte gerade eine Stoppelverbrennung durch, als er zusammenbrach

Bei den Löscharbeiten des Waldbrandes auf dem Landgut Almallutx. / Bombers de Mallorca
Tragödie auf dem Landgut Almallutx (Gemeinde Escorca) in der Serra de Tramuntana: Die Rettungsdienste haben am Dienstagnachmittag (24.2.) beim Löschen eines Waldbrands die Leiche eines 78-jährigen Mannes gefunden. Nach den ersten Ermittlungen führte der Mann eine Stoppelverbrennung durch, als er eine plötzliche Unpässlichkeit erlitt und starb. Die Flammen konnten sich so zunächst ungehindert ausbreiten.
Die ausgerückten Einsatzkräfte der Forstbehörde Ibanat und der Feuerwehr konnten das Feuer dann gegen 16.30 Uhr löschen. Etwa 1.200 Quadratmeter Buschwerk gingen in Flammen auf.
Das Opfer war ein in der Gegend sehr bekannter Landwirt, der für die Instandhaltung des Landguts zuständig war. Das Unglück ereignete sich gegen MIttag. Der Waldbrand in der Umgebung des Stausees Gorg Blau wurde kurz vor 13 Uhr gemeldet. Im Einsatz waren Luft- und Bodenmittel der Ibanat sowie Einheiten der Feuerwehrwachen Inca und Sóller.

Löscharbeiten des Waldbrandes auf dem Landgut Almallutx. / Ibanat
Von dem Mann fehlte zunächst jede Spur
Die Einsatzkräfte begannen mit den Löscharbeiten und suchten das Gelände ab, da sie den Mann nicht finden konnten. Er hatte für die Verbrennung eine Genehmigung beantragt. Sein Fahrzeug und zwei seiner Hunde waren vor Ort. Bei ihrer Suche fanden die Feuerwehrleute schließlich den leblosen Körper des Landwirts.
Die Kriminalpolizei der Guardia Civil hat eine Untersuchung eingeleitet und das zuständige Ermittlungsgericht informiert. Die ersten Ermittlungen deuten aber darauf hin, dass der Mann aus natürlichen Ursachen starb, während er die Verbrennung durchführte, die den Waldbrand ausgelöst hat. Das Feuer war um halb fünf am Nachmittag gelöscht.
Der Mann mit dem Spitznamen „en Moreno“ war in der Gegend von Escorca sehr bekannt, weil er seit vielen Jahren für die Pflege und die Instandhaltung des Landguts Almallutx zuständig war. /ck
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