"Hinterhältige Aggression": 500 Menschen gehen in Palma gegen den Krieg im Iran auf die Straße
Die Teilnehmer kritisierten die USA, Israel, Europa, die NATO und auch Spaniens Regierung

Manu Mielniezuk
Rund 500 Menschen sind am Freitagabend (6.3.) in Palma auf die Straße gegangen, um ihre Ablehnung des Krieges zu zeigen, den Israel und die USA gegen den Iran führen. Während der Kundgebung auf der Plaça Joan Carles I am oberen Ende des Passeig del Born wurde ein Manifest verlesen.
"Wir erleben entsetzt eine neue gemeinsame und mörderische Intervention der USA und Israels, diesmal gegen die Republik Iran. Eine hinterhältig begangene Aggression – mitten in Friedensverhandlungen und außerhalb jeglicher internationaler Legalität. Erneut hat sich die Gewalt gegenüber dem Recht und dem friedlichen Zusammenleben durchgesetzt“, hieß es darin.
Die Demonstranten prangerten zudem die Unterordnung Europas unter die imperialistische Politik Trumps an. "Europa ist zu einem Protektorat der Regierung der Vereinigten Staaten geworden“, erklärten sie.
Forderungen nach Austritt aus der NATO
Zugleich forderten sie den Austritt Spaniens aus der NATO sowie die Durchführung eines neuen Referendums, damit die Bevölkerung entscheiden könne, ob das Land weiterhin Teil des Militärbündnisses bleiben solle oder nicht.
Die Demonstranten unterstützten zudem die Entscheidung der spanischen Regierung, die Militärstützpunkte Rota und Morón nicht für Angriffe auf den Iran zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig kritisierten sie Ministerpräsident Pedro Sánchez dafür, eine Militärfregatte nach Zypern entsandt zu haben.
Organisiert wurde die pazifistische Kundgebung von den Vereinigungen Mallorca por Palestina, Mallorca per la Pau und Marxes de Mallorca per Palestina.
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