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Langzeitprognose: So soll das Wetter im Frühling 2026 auf Mallorca werden

Der staatliche Wetterdienst Aemet hat die Langzeitprognose für die anstehende Jahreszeit veröffentlicht

Sonnige Tage wechseln sich im Frühling mit Regen ab.

Sonnige Tage wechseln sich im Frühling mit Regen ab. / Simone Werner

Ralf Petzold

Ralf Petzold

Die vermeintlich kalte Jahreszeit auf Mallorca endet in Kürze. Der balearische Ableger des staatlichen Wetterdienstes Aemet hat daher am Mittwoch (11.3.) zur Pressekonferenz geladen, um einen Ausblick auf den anstehenden Frühling zu werfen. Die pauschale Prognose gleicht denen der vergangenen Jahre: Die Temperaturen sollen demnach leicht über denen des Vergleichzeitraums 1991 bis 2020 liegen. Die Regenmenge dürfte sich im normalen Rahmen bewegen.

Wobei in Sachen Regen der Wetterdienst bei der Langzeitprognose beipielsweise für den Winter daneben lag. Offiziell startet der Frühling am Freitag (20.3.) um 15.46 Uhr und dauert bis zum Sommerbeginn am 21. Juni um 10.24 Uhr. Die exakten Uhrzeiten haben astronomische Hintergründe und nichts mit dem Wetter zu tun.

So warm wird es im Frühling auf Mallorca

Die Durchschnittstemperatur im Frühling auf den Balearen betrug im Vergleichszeitraum 18 Grad. Aemet geht davon aus, dass es dieses Jahr etwas wärmer wird. Wie viel genau, lässt sich nicht vorhersagen. Von 1991 bis 2020 - der Vergleichszeitraum wird immer in Blöcken von zehn Jahren betrachtet - waren die durchschnittlichen Tiefst- und Höchstwerte auf Mallorca und den Nachbarinseln wie folgt:

  • März 17/8
  • April 20/10
  • Mai 23/13

Wechselhaftes Wetter geht langsam in Sommerhitze über

Wenig überraschend sollen die Temperaturen im Verlauf des Frühlings langsam ansteigen. "Ein paar kalte Tage, die durch Sturmtiefs verursacht werden, können aber auftreten", sagte Aemet-Balearen-Chefin María José Guerrero. Im Frühling regnet es durchschnittlich 92 Liter pro Quadratmeter auf den Balearen. Auch hier gilt: Die Regenmenge nimmt gen Sommer ab.

Wie fast alle Jahreszeiten auf Mallorca lässt sich der Frühling in zwei Phasen unterteilen. Die erste zeigt sich noch eher wechselhaft. Sonnige Tage und Nächte, in denen in höheren Lagen Frost nicht ganz ausgeschlossen werden kann, wechseln sich mit Regentagen ab, an denen Schnee oder Hagel möglich sind. In der zweiten Phase sind bereits Hitzewellen möglich. Warme Luftmassen aus Afrika strömen auf die Insel und bringen Saharastaub mit. Wenn es regnet, werden die Staubkörner herabgespült. Den genauen Übergang von einer auf die andere Phase könne man nicht datieren, meinte Guerrero. Die Meteorologin schätzte aber etwa Ende April.

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