21 Menschen an Bord, darunter Frauen: Seenotrettung sucht südlich von Mallorca nach zwei Migrantenbooten
Die Suche nach den vermissten Booten konzentriert sich auf Gebiete südlich der Insel

Ein Bott der Seenotrettung im Einsatz. / Salvamento Marítimo
Die Seenotrettung auf Mallorca sucht seit Montag (16.3.) nach zwei Migrantenbooten, die vor rund einer Woche in Algerien in See gestochen sind und von denen es seither kein Lebenszeichen gibt. Wie die Nachrichtenagentur Europa Press meldet, konzentriert sich die Suche auf die Gewässer südlich der Insel.
Zu einem der vermissten Boote liegen nach Angaben der NGO Caminando Fronteras genauere Informationen vor. Demnach waren 21 Migranten an Bord, darunter vier Frauen. Die Familien der möglichen Opfer hätten die Hilfsorganisation über das Verschwinden des Migrantenbootes informiert.
Am 10. März in See gestochen
Laut der Hilfsorganisation war das Boot am 10. März aufgebrochen. Bei den Insassen handele es sich um Menschen aus Ländern der Sahelzone und aus Westafrika. Sie wären damit seit etwa acht Tagen unterwegs und somit deutlich länger als gewöhnlich für die Überfahrt. Das andere Boot soll am 12. März gestartet sein. Weitere Informationen liegen hierzu nicht vor.
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