Zum Hauptinhalt springenZum Seitenende springen

Luxusleben trotz Mini-Einkommen: Paar soll 20 Frauen und einen Mann als Prostituierte an der Playa de Palma ausgebeutet haben

Ein Mann mit kleiner Rente und eine Frau ohne offizielle Einkünfte sollen drei Häuser angemietet und 21 Menschen für die Prostitution angeworben haben. Die Polizei wurde wegen ihres hohen Lebensstandards misstrauisch

Eine Ermittlerin der Nationalpolizei auf Mallorca.

Eine Ermittlerin der Nationalpolizei auf Mallorca. / Nationalpolizei

Die Nationalpolizei hat auf Mallorca ein Paar festgenommen, das 20 Frauen und einen Mann südamerikanischer Herkunft für die Prostitution angeworben hatte. Dafür hatte das Paar gleich drei Häuser an der Playa de Palma angemietet. In einem wohnte es selbst, in den anderen beiden gingen die Personen der Prostitution nach.

Nach Angaben der Polizei mussten die Prostituierten zwischen 350 und 400 Euro für die Unterbringung in einem Doppelzimmer berappen. Allein dadurch soll das Paar zwischen 19.600 und 22.400 Euro eingenommen haben – hinzu kamen Einnahmen aus Getränken, die in den Bordellen ausgeschenkt wurden.

Hoher Lebensstandard

Die Polizei war auf die beiden Festgenommenen aufmerksam geworden, weil ihr hoher Lebensstandard im Gegensatz zu ihren offiziellen Einkünften stand. Der Mann bezog eine beitragsbezogenen Rente, die Frau hatte keine offiziell gemeldeten Einkünfte. Den Erkennnissen der Ermittler zufolge war die aus Südamerika stammende Frau für die Rekrutierung der Prostituierten in ihrer Heimat verantwortlich.

Gegen die beiden Festgenommenen wird wegen des Verdachts der Begünstigung irregulärer Einwanderung sowie eines Delikts im Zusammenhang mit Prostitution ermittelt.

Abonnieren, um zu lesen

Tracking Pixel Contents