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Waghalsige Manöver auf der Autobahn kosten 19-jährigen Motorradfahrer auf Mallorca das Leben

Der junge Mann verlor auf der Ma-13 nahe Santa Maria die Kontrolle über sein Motorrad und prallte gegen die Leitplanke

Ein Beamter der Guardia Civil bei der Verkehrsregelung.

Ein Beamter der Guardia Civil bei der Verkehrsregelung. / Guardia Civil

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Johannes Krayer

Johannes Krayer

Tödlicher Verkehrsunfall auf Mallorca: Ein 19-jähriger Motorradfahrer ist am Samstagabend (16.5.) auf der Autobahn Ma-13 in Richtung Inca ums Leben gekommen, ein weiterer Biker wurde verletzt. Während der junge Mann noch an der Unfallstelle an seinen Verletzungen starb, wurde der andere Betroffene mit weniger schweren Verletzungen in die Clínica Rotger gebracht, wie die Rettungsdienste mitteilten.

Der Unfall ereignete sich kurz vor 20.30 Uhr auf Höhe des Kilometers 13 der Autobahn ganz in der Nähe von Santa Maria. Wie es genau zu der folgenschweren Kollision kam, war zunächst unklar.

Im Zickzack zwischen den Autos umhergefahren

Die Online-Zeitung "Crónica Balear" berichtet, dass der junge Motorradfahrer gemeinsam mit zwei weiteren Motorradfahrern von anderen Verkehrsteilnehmern dabei beobachtet wurde, wie er waghalsige Manöver vollführte. So sollen die jungen Männer mit hoher Geschwindigkeit im Zickzack zwischen den anderen Autos hindurchgefahren sein.

Der 19-Jährige dürfte dabei wohl die Kontrolle über seine Maschine verloren haben und gegen die Leitplanke geprallt sein. Bei dem Aufprall wurde er durch die Luft geschleudert und starb noch an der Unfallstelle. Ein zweiter Biker wurde verletzt, möglicherweise weil sich beide Motorradfahrer zuvor gestreift hatten.

Autobahn komplett gesperrt

Im Rückstau ereignete sich etwa 500 Meter hinter der ersten Unfallstelle ein zweiter Unfall, so dass der Verkehr auf der Autobahn völlig zum Erliegen kam. Die Polizei sperrte die Richtungsfahrbahn nach Palma zeitweise komplett und leitete den Verkehr über die alte Landstraße zwischen Palma und Inca um. Auf diese Weise konnten die Unfallopfer versorgt und gleichzeitig die Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache aufgenommen werden.

Mehrere Rettungswagen des SAMU 061 sowie Einsatzkräfte der Verkehrspolizei der Guardia Civil rückten zur Unfallstelle aus. Die Ermittlungen zum genauen Hergang des Unglücks dauern an.

Erst am 7. Mai hatte sich nahe Palma ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet, als ein Autofahrer am Autobahndreieck der Ma-1 und der Ma-20 nahe Cala Major von der Fahrbahn abkam und an der Leitplanke zum Stehen kam. Der Tote wurde erst Stunden nach dem Unfall im Wrack entdeckt.

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