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30-Meter-Klippensprung in Mallorcas "Instagram-Bucht" Caló des Moro: 17-Jährige endet nach waghalsiger Aktion im Krankenhaus

Eine Jugendliche verletzt sich bei einem waghalsigen Sprung im Caló des Moro

Waghalsiger Sprung im Caló des Moro: 17-Jährige wird nach Sturz ins Krankenhaus eingeflogen

Bombers de Mallorca

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Eine 17-Jährige ist am Mittwochnachmittag (20.5.) bei einem Sprung von einer rund 30 Meter hohen Klippe an der so genannten "Instagram-Bucht" Caló des Moro in Santanyí verletzt worden. Die Jugendliche erlitt Verletzungen am Rücken, aber trug nach ersten Erkenntnissen keine schweren Schäden am Rückenmark.

Nach Angaben des Rettungsdienstes 061 gingen gegen 16 Uhr mehrere Notrufe ein. Die junge Frau soll in Begleitung eines Freundes aus rund 30 Metern Höhe ins Meer gesprungen und dabei die Kontrolle verloren haben.

Als erste Einsatzkräfte trafen Beamte der Ortspolizei von Santanyí am Unfallort ein. Auch ein Krankenwagen aus Campos rückte an. Die Polizisten brachten die Jugendliche ans Ufer, wo sie von den Rettungskräften versorgt wurde.

Starke Schmerzen im Rücken

Die 17-Jährige war bei Bewusstsein und klagte über starke Schmerzen im Rücken. Sie konnte jedoch ihre Beine bewegen. Die Sanitäter stabilisierten und immobilisierten sie noch vor Ort. Da auch das Rettungsteam Feuerwehr mit dem Hubschrauber "La Milana" mobilisiert worden war, wurde die Jugendliche schließlich per Helikopter ins Krankenhaus von Inca gebracht.

Dort soll sie weiteren Untersuchungen unterzogen werden, um das genaue Ausmaß ihrer Verletzungen festzustellen. Laut "Crónica Balear" wurde sie nach Inca geflogen, weil der Hubschrauberlandeplatz des Krankenhauses Son Espases zu diesem Zeitpunkt belegt war.

Das ist der Caló des Moro

Der Caló des Moro galt lange als eine der idyllischsten Buchten der Insel. In den vergangenen Jahren wurde sie zunehmend von Urlaubern in Beschlag genommen, die sich am kleinen Strand fotografieren wollen. In den Sommermonaten fahren teilweise Tausende Urlauber täglich zur Bucht, was neben Verkehrsproblemen auch zu einem starken Müllaufkommen führt. Wegen der Beliebtheit für Selfies, die anschließend auf Social Media gepostet werden, wird der Strand bisweilen "Instagram-Bucht" genannt.

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