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Schwiegermutter auf Mallorca erschlagen: Neue Details ans Licht gekommen

Wurde die Täterin vorab vom Opfer mit einem Messer angegriffen? Die Polizei ermittelt

Die Polizei brachte die Tatverdächtige für eine Tatortbegehung in die Wohnung zurück.

Die Polizei brachte die Tatverdächtige für eine Tatortbegehung in die Wohnung zurück. / Ramon

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Die Nationalpolizei ermittelt derzeit die Hintergründe im Fall um den mutmaßlichen Mord an einer 73-jährigen Frau auf Mallorca, die wohl am Montag (25.5.) von ihrer Schwiegertochter erschlagen wurde. Unklar ist derzeit noch, ob die Rentnerin selbst die 36-Jährige angriff. Es könnte sogar ein Messer im Spiel gewesen sein. Medienberichten zufolge stritten Opfer und Täterin täglich.

Die 36-Jährige lebte seit gut einem Jahr mit ihrem Freund, einem ehemaligen Gefängnisinsassen, und ihrer Schwiegermutter in der Wohnung in Palmas Stadtviertel Pere Garau. Nachbarn beschreiben die Verstorbene als liebenswerten Menschen, die sehr bekannt im Viertel war. Die Schwiegertochter habe hingegen nur Probleme ins Haus gebracht. Täglich seien im Treppenhaus Streitereien zu hören gewesen.

Zuerst gekocht, dann in die Bar gegangen

Wie das Online-Portal "Crónica Balear" berichtet, soll die Frau nach der Tat zuerst ihren Freund angerufen haben. Der fand die 36-Jährige in der Küche vor, wie sie in aller Ruhe kochte. Er soll ihr geraten haben, besser zu verschwinden. Wenn seine Familie vom Todesfall erfahre, würde es ihr nicht besser ergehen.

Daraufhin suchte die Schwiegertochter eine Bar in der Nähe auf. Augenzeugen beschreiben, dass sie deutliche Kampfspuren im Sinne von Kratzern und blauen Flecken im Gesicht davongetragen hatte. Auch ihre Kleidung sei zerrissen gewesen. Immer wieder soll die Frau mit sich alleine geredet und geschrien haben. Sie war außer sich und erbrach sich auf der Straße.

Neben den Nachbarn, die die Schreie der Schwiegermutter beim Streit gehört hatten, alarmierte wohl auch der Sohn und dessen weitere Familie die Polizei. Die Ortspolizei nahm die Schwiegertochter als Tatverdächtige fest und übergab sie für die weiteren Ermittlungen an die Nationalpolizei. Die führte die Frau am Dienstag in die Wohnung, um vor Ort die Tat nachzustellen.

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