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Hausbesetzer auf Mallorca rufen Polizei, weil sie nicht mehr in die besetzten Wohnungen kommen

Die Eigentümer hatten die Türschlösser repariert

Hier wurde illegal Strom angezapft.

Hier wurde illegal Strom angezapft. / Ortspolizei Palma

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Dummdreiste Aktion auf Mallorca: Zwei Familien von Hausbesetzern haben in dieser Woche die Ortspolizei von Palma gerufen, weil sie nach eigenen Angaben nicht in ein Gebäude im Carrer Blanquerna im Zentrum von Palma gelangen konnten, da angeblich das Schloss ausgetauscht worden sei. Die Beamten stellten allerdings fest, dass das Schloss nicht gewechselt, sondern lediglich von den rechtmäßigen Eigentümern repariert worden war.

Daraufhin leiteten sie Ermittlungen wegen illegaler Besetzung und Stromdiebstahls ein, da in einer der Wohnungen ein unzulässiger Anschluss an das Stromnetz festgestellt wurde.

Angeblich 2.000 Euro bezahlt, aber keinen Mietvertrag bekommen

Wie die Ortspolizei mitteilte, ging am Dienstag (2.6.) bei der Einsatzzentrale 092 ein Anruf ein, mit dem Polizeipräsenz im Carrer Blanquerna in Palma angefordert wurde. Eine Familie gab an, nicht mehr in ein Gebäude zu gelangen, weil das Schloss ausgetauscht worden sei.

Als eine Streife vor Ort eintraf, stellten die Beamten fest, dass es sich bei den Anrufern um Hausbesetzer handelte, die zwei Wohnungen des Gebäudes illegal bewohnten.

Die Polizisten sprachen mit den Bewohnern, die erklärten, sie hätten einem Unbekannten 2.000 Euro bezahlt. Dieser habe ihnen im Gegenzug Zugang zu den Wohnungen und einen Mietvertrag versprochen.

Die Beamten nahmen daraufhin Kontakt zu den rechtmäßigen Eigentümern der Wohnungen auf und stellten fest, dass das Schloss nicht verändert, sondern lediglich instand gesetzt worden war.

Stromzähler manipuliert

Bei der anschließenden Überprüfung der Wohnungen fanden die Polizisten zudem Hinweise darauf, dass die Stromzähleranlage manipuliert worden war. In einer der besetzten Wohnungen bestand darüber hinaus ein illegaler Anschluss an das Stromnetz, der ein erhebliches Brandrisiko darstellte.

Die Beamten informierten die Geschädigten über die weiteren rechtlichen Schritte und legten dem zuständigen Gericht einen Bericht vor.

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