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Jetzt aber fix: Stadt forciert Wiederaufbau des Mäuerchens an der Playa de Palma

Noch fehlen 300 Meter. Gearbeitet wird trotz hoher Temperaturen

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Miguel Vicens

Miguel Vicens

Die Playa de Palma bekommt ihr Mäuerchen zurück. Bei hohen Temperaturen wird derzeit ein neuer Betonwall entlang der Strandpromenade errichtet. Die Stadt Palma reagiert damit auf ein Problem, das sie selbst mitverursacht hatte: Vor einem Jahr war die alte niedrige Mauer im Zuge von Kanalisations- und Umgestaltungsarbeiten entlang der Promande entfernt worden. Ohne diese Begrenzung verwehte der Sand jedoch verstärkt auf den Paseo, in Grünanlagen, auf die Fahrbahn und bis in die Geschäfte der ersten Linie.

Die Bauarbeiten begannen im April, fallen nun aber mitten in die Tourismussaison. Insgesamt soll die neue Begrenzung 1.600 Meter lang werden. Neben dem Mäuerchen werden auch Pflasterarbeiten durchgeführt, um die neue Mauer an die Promenade anzupassen. Zudem stehen noch Arbeiten an der Beleuchtung aus.

Die "Front" verläuft derzeit bei Las Maravillas

Rund 300 Meter fehlen noch, vor allem im Bereich von Las Maravillas. Dort dringt der Sand weiterhin bis zu zwei Meter weit auf die Promenade vor und bedeckt teilweise die Beete. Auch der zentrale Platz des Viertels ist derzeit eine Baustelle.

Währenddessen müssen Urlauber an der Playa de Palma mit den Arbeiten in erster Meereslinie leben. In abgesperrten Bereichen werden große Betonblöcke mit Kränen abgeladen und ausgerichtet. Zugleich suchen Gruppen von Besuchern weiter nach Ausweichplätzen zum Trinken und Musikhören – entweder hinter dem Strand oder an den wenigen Stellen, an denen die alte Mauer noch steht.

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