Sie fasste ihn in der Sauna ohne seine Zustimmung an: Mallorca-Urlauberin zu Geldstrafe verurteilt
Der Vorfall ereignete sich in der Sauna eines Hotels in Magaluf. Die Guardia Civil nahm die Frau später fest

Symbolbild einer Sauna / dpa / Christian Charisius
Eine 39-jährige Urlauberin aus Irland hat einen 20-jährigen Schweden in der Sauna eines Hotels in Magaluf sexuell genötigt und muss dafür 2.700 Euro Strafe zahlen. Das hat ein Strafgericht in Palma am Dienstag (23.6.) entschieden. Die Frau erkannte die Tat vor Gericht an. Außerdem muss sie dem jungen Mann 500 Euro Schmerzensgeld wegen immaterieller Schäden zahlen.
Der Vorfall ereignete sich im Juni 2025 in einem Hotel in Magaluf, das zur Gemeinde Calvià gehört. Die Frau und der junge Mann waren beide dort untergebracht. Der Schwede hielt sich in der Sauna des Hotels auf, als die Frau den Raum betrat und sich setzte. Beide unterhielten sich eine Weile. Später gingen sie in andere Bereiche des Spa.
Frau erkannte Tat vor Gericht an
Der junge Mann betrat anschließend den Hamam-Bereich. Kurz darauf kam auch die Frau in diesen Bereich. Dort näherte sie sich ihm und fasste ihm ohne seine Zustimmung an die Genitalien. Der Mann sagte ihr, dass er „daran“ nicht interessiert sei, und verließ den Bereich eilig. Danach erstattete er Anzeige.
Die Guardia Civil übernahm die Ermittlungen und nahm die Frau wegen sexueller Nötigung fest. Nach ihrer Festnahme gab sie an: „Ich wurde geil. Ich dachte, er sei auch an mir interessiert und wir würden flirten.“ Die Beschuldigte räumte die Tat ein und entschuldigte sich bei dem jungen Mann.
Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst eine Haftstrafe von eineinhalb Jahren sowie 500 Euro Entschädigung für das Opfer gefordert. Am Ende einigten sich Anklage und Verteidigung auf einen Vergleich. Die Frau bekannte sich in der Verhandlung schuldig und akzeptierte eine Geldstrafe von 2.700 Euro.
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