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Poolunglück auf Mallorca: Auch die dreijährige Britin verstirbt im Krankenhaus

Die Dreijährige kam auf die Intensivstation des Universitätskrankenhauses Son Espases. Dort verlor sie den Kampf

Ein Pool auf einer Finca auf Mallorca (Archivbild)

Ein Pool auf einer Finca auf Mallorca (Archivbild) / Redaktion DM

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Ralf Petzold

Ralf Petzold

Zum zweiten Mal binnen einer Woche ist es zu einem tödlichen Badeunglück in einem Pool auf einer Finca auf Mallorca gekommen. Wie ein Sprecher der Guardia Civil der MZ bestätigte, verstarb die dreijährige Britin, die am Mittwochabend ins Wasser fiel und erst später von den Eltern gefunden wurde, am Donnerstag um 15.30 Uhr.

Die Familie saß gerade beim Abendessen auf der Finca in Pollença, im Norden Mallorcas. Die Dreijährige entfernte sich unbemerkt vom Tisch und ging zum Pool. Gegen 20.20 Uhr fand die Familie sie im Wasser treibend. Es ist nicht bekannt, wie lange das Mädchen dort schon schwamm.

Die Familie wählte umgehend den Notruf. Mehrere Krankenwagen sowie Einheiten der Guardia Civil und der Ortspolizei von Pollença kamen. Fast zwei Stunden lang war das Rettungsteam im Einsatz und konnte letztlich den Puls der kleinen Urlauberin wieder herstellen.

Als die Ärzte den Zustand des Kindes vorerst als stabil einschätzten, ordneten sie die Verlegung auf die Intensivstation der Pädiatrie des Universitätskrankenhauses Son Espases an. Dort verstarb sie später.

Erst vor wenigen Tagen starb ein Urlauberkind

Erst am vergangenen Freitag ereignete sich in Can Picafort ein ähnliches Unglück. Ein dreijähriger Urlauber aus Dänemark stürzte in einen Pool auf einer Finca, die mehrere Familien gemietet hatten.

Zunächst bemerkte offenbar niemand den Unfall. Ein Anwesender sah das Kind schließlich auf dem Boden des Schwimmbeckens. Er zog den Jungen mit Symptomen des Ertrinkens aus dem Wasser und begann mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Die Anwesenden alarmierten den Notruf 112.

Die Ärzte konnten die Vitalfunktionen wiederherstellen. Bei der Einlieferung ins Krankenhaus hieß es jedoch, der Junge liege in einem irreversiblen Koma. Am Sonntagmorgen verstarb der Dreijährige an den Folgen des Unfalls.

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