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Schauriger Fund auf Mallorca: Mann will Zitronen pflücken und stößt auf verweste Leiche

Möglicherweise handelt es sich bei dem Toten um einen jungen Peruaner, der mit einem Motorrad verunglückt ist

Im Gestrüpp an diesem Turm wurde der Leichnam gefunden.

Im Gestrüpp an diesem Turm wurde der Leichnam gefunden. / Tonina Crespí

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Schrecklicher Fund auf Mallorca: Die Leiche eines Mannes in fortgeschrittenem Verwesungszustand ist am Donnerstagabend (25.6.) versteckt unter einem Zitronenbaum neben dem Turm einer verlassenen Mühle in Sa Pobla entdeckt worden. Der Tote lag nur wenige Meter von der Stelle entfernt, an der zuvor ein Motorrad und ein Helm gefunden worden waren.

Die Guardia Civil hat Ermittlungen aufgenommen, um die Todesursache zu klären und festzustellen, ob der Mann möglicherweise bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. In unmittelbarer Nähe wurden zudem Blutspuren und eine blutverschmierte Jacke entdeckt.

Ein Spaziergänger hatte den makaberen Fund gegen 20.30 Uhr in der Nähe der Hausnummer 56 des Carrer Princeps in Sa Pobla gemacht, nur wenige Meter von der Umgehungsstraße entfernt. Der Mann hatte das Gelände betreten, um Zitronen von dem Baum zu pflücken, als er inmitten des Gestrüpps auf den reglosen Körper eines Mannes stieß. Der Spaziergänger alarmierte die Rettungskräfte. Es wird vermutet, dass es sich bei dem Toten um einen etwa 30-jährigen Peruaner handeln könnte. Die Ermittler der Guardia Civil versuchen jedoch noch, die Identität zweifelsfrei festzustellen.

Landschaft bei Sa Pobla

Landschaft bei Sa Pobla / DM

War es ein Motorradunfall?

Beamte der Ortspolizei hatten bereits am vergangenen Sonntag (22.6.) in der Nähe des Fundorts ein Motorrad und einen Helm entdeckt. Die Ermittlungen werden nun von der Kriminalpolizei der Guardia Civil in Inca geführt.

Ein Anwohner beschrieb gegenüber dem "Diario de Mallorca": „Wir sahen, dass es sich um einen dunkelhäutigen Mann handelte, der schon stark aufgedunsen war. Da wurde uns klar, dass er bereits seit Tagen tot dort lag“, erklärte er weiter.

Die Ermittler der Guardia Civil führten vor Ort eine gründliche Spurensicherung durch, bevor das Gericht in Inca die Bergung der Leiche anordnete. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht nun zunächst die eindeutige Identifizierung des Toten. Danach soll rekonstruiert werden, wie der Leichnam an den Fundort gelangte.

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