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Erster Waldbrand des Sommers auf Mallorca: Feuer in der Nähe von Wohnhäusern gelöscht

Die balearische Forstbehörde Ibanat befürchtete zunächst eine Ausbreitung auf Wohnhäuser, konnte aber dank des schnellen Eingreifens eine Katastrophe verhindern

Luftaufnahme des Waldbrands am Montagabend (26.6.) bei Puigpunyent

Luftaufnahme des Waldbrands am Montagabend (26.6.) bei Puigpunyent / Ibanat

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Ein Waldbrand hat am Montagabend (29.6.) in der Gemeinde Puigpunyent einen größeren Einsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Das Feuer brach gegen 18.15 Uhr in einem schwer zugänglichen Waldgebiet aus und wurde als Brand der Stufe 1 eingestuft. Es war der erste größere Waldbrand dieses Sommers auf Mallorca.

Für besondere Aufmerksamkeit sorgte der Einsatz auch deshalb, weil die balearische Forstbehörde Ibanat zeitweise befürchtete, dass einzelne abgelegene Wohnhäuser und Straßen betroffen sein könnten. Wegen des unwegsamen Geländes konzentrierten sich die Löscharbeiten zunächst vor allem auf Einsätze aus der Luft. Mehrfach warfen Flugzeuge und Hubschrauber Wasser über dem Gebiet Son Fortesa ab, um die Flammen einzudämmen und den Bodentrupps den Zugang zu erleichtern.

Nach Angaben der Rettungskräfte waren neun Löschflugzeuge und Hubschrauber sowie drei Löschfahrzeuge des Ibanat mit insgesamt 27 Einsatzkräften vor Ort. Unter ihnen befanden sich auch vier Techniker und Umweltbeamte. Die Feuerwehr von Mallorca rückte zudem mit Einheiten aus den Wachen in Sóller und Calvià aus. Auch ein Löschhubschrauber kam zum Einsatz.

Mahnung zur Vorsicht

Aufgrund der Nähe zu einzelnen Wohnhäusern begaben sich auch der balearische Landwirtschafts- und Umweltminister Joan Simonet und Generaldirektorin Anna Torres in die Einsatzzentrale, um sich über die aktuelle Lage zu informieren. Zudem riefen sie die Bevölkerung in einer offiziellen Mitteilung in den sozialen Netzwerken zur Vorsicht auf. „Wir bitten die Bevölkerung, größte Vorsicht walten zu lassen. Wir befinden uns in einer Phase hoher Waldbrandgefahr“, hieß es dort.

Aufgrund des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte konnte letztlich verhindert werden, dass das Feuer auf die Häuser übergriff. Gegen 21.45 Uhr schafften sie es, den Brand vollständig unter Kontrolle zu bringen. Insgesamt verbrannten 2,5 Hektar Kiefernwald, Menschen wurden nicht verletzt. /somo

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