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Undercover im DFB-Trikot: Polizei nimmt Straßenhändler an der Playa de Palma ins Visier

Die Ortspolizei hat Anfang der Woche gleich drei Razzien in der Urlauberhochburg durchgeführt

Gewierft: Der Ortspolizist rechts trägt bei der Razzia ein Musiala-Trikot.

Gewierft: Der Ortspolizist rechts trägt bei der Razzia ein Musiala-Trikot. / Ortspolizei Palma

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Patrick Schirmer Sastre

Patrick Schirmer Sastre

Straßenhändler an der Playa de Palma müssen sich offenbar auf neue Methoden einstellen. Die Ortspolizei hat ihre Einsätze gegen den illegalen Verkauf von Getränken, Sonnenbrillen und anderen Waren verfeinert. Am Montag (29.6.) und Dienstag waren Beamte in der Urlauberhochburg unterwegs, um gegen den Straßenhandel vorzugehen.

Die Bilanz fasste die Polizei in einer Pressemitteilung zusammen: Am Montag wurden zwischen 19 Uhr und Mitternacht 707 illegale Waren sowie 229 alkoholische Getränke sichergestellt. Am Dienstag kamen zwischen 10 und 16 Uhr weitere 200 alkoholische und 70 nicht-alkoholische Getränke hinzu. Bei einem weiteren Einsatz zwischen 18.30 und 21.30 Uhr richtete sich der Fokus vor allem auf Hütchenspieler und mutmaßliche Drogenhändler. Insgesamt wurden 16 Verfahren eingeleitet.

Ein Detail

So weit, so gewöhnlich für die Playa de Palma. Auffällig war allerdings ein Detail auf dem Foto, das der Mitteilung beigefügt war: Einer der Beamten trägt unter der neongelben Weste, die ihn als Ortspolizisten kennzeichnet, ein Trikot der deutschen Nationalmannschaft. Das ist durchaus gewieft. Schließlich lässt sich so zwischen Urlaubern und Straßenhändlern deutlich unauffälliger auftreten, bevor plötzlich klar wird: Hinter dem vermeintlichen Fußballfan steckt die Polizei.

Bleibt nur eine Frage: Hat die Ortspolizei für diesen Zweck tatsächlich in die teuren offiziellen DFB-Trikots investiert? Oder griff man der Einfachheit halber – und im Sinne sparsamer Verwendung öffentlicher Mittel – auf jene illegale Ware zurück, die an der Playa de Palma ohnehin zuhauf angeboten wird?

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