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18 Kilo Kokain bei Routinekontrolle auf Mallorca-Fähre entdeckt: Das blüht dem Schmuggler

Im Unterboden seines Autos soll ein 60-Jähriger versucht haben, Drogen im Wert von mehr als einer Million Euro auf die Insel zu schmuggeln. Doch er hatte Pech

Reicher Fund bei Routinekontrolle: die konfiszierten Rauschmittel.

Reicher Fund bei Routinekontrolle: die konfiszierten Rauschmittel. / Guardia Civil

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Marcos Ollés

Marcos Ollés

18 Kilo Kokain und zwei Kilo Haschisch soll ein Mann mit der Fähre von Valencia nach Mallorca gebracht haben. Jetzt fordert die Staatsanwaltschaft acht Jahre Haft. In der kommenden Woche soll der Prozess beginnen.

Bei dem Angeklagten handelt es sich den Gerichtsunterlagen zufolge um einen 60-Jahre alten Mann, der bereits wegen Betrugs vorbestraft war. Wie es heißt, soll er am 24. April mit seinem Auto auf die Fähre gefahren sein. Die Guardia Civil kontrollierte ihn bei einer Routinekontrolle - und fand zwei Gramm Kokain in einer Socke.

Auto auseinandergenommen

Daraufhin untersuchten sie den Mann und dessen Fahrzeug mit britischem Kennzeichen genauer, und wurden fündig: Sie bauten Teile des Unterbodens ab und fanden dort 28 Platten mit insgesamt 18 Kilo hochreinem Kokain. Der Schwarzmarktwert soll bei mehr als einer Million Euro gelegen haben.

Außerdem entdeckten die Ermittler 80 weitere Platten Haschisch. Sie wogen zusammen 1,9 Kilo und hatten nach Angaben der Ermittler einen Wert von knapp 13.000 Euro. Die Guardia Civil nahm den Mann sofort fest. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten ein Verbrechen gegen die öffentliche Gesundheit in besonders schwerem Umfang vor. Diese Einstufung bezieht sich auf die große Menge der transportierten Drogen. Die Anklage fordert acht Jahre Haft und eine Geldstrafe von vier Millionen Euro.

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