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Boot in Cala Santanyí angekommen: 148 Migranten erreichen die Küsten der Balearen

Die Bootsinsasen stammten aus Nordafrika

Archivbild eines Flüchtlingsboots an der Küste der Balearen

Archivbild eines Flüchtlingsboots an der Küste der Balearen / Javi Parejo

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Am Donnerstag (9.7.) und Freitag (10.7. sind acht Boote mit insgesamt 148 Menschen aus Nordafrika auf den Balearen angekommen. Die Migranten erreichten sowohl die Küste von Mallorca als auch von Formentera.

Rettung vor Cabrera

Nach Angaben der Delegation der spanischen Zentralregierung auf den Balearen wurden um 6 Uhr am Freitagmorgen 23 Migranten maghrebinischer Herkunft festgenommen. Sie waren in der Gegend von Caló de San Agustín auf Formentera an Land gegangen. Eine halbe Stunde später griffen Beamte der Guardia Civil in Cala Santanyí im Süden Mallorcas 28 Migranten aus Ländern südlich der Sahara auf. Sie waren mit einem Boot aus Algerien angekommen.

Bereits um 2.40 Uhr in der Nacht hatten Einsatzkräfte südlich von Mallorca 22 Menschen maghrebinischer Herkunft gerettet. Das Boot war zehn Meilen vor Cabrera entdeckt worden. Damit registrierten die Behörden am Freitag insgesamt 73 Migranten in drei Booten.

Die meisten kamen auf Formentera an

Am Donnerstag hatten Einsatzkräfte um 6.15 Uhr zunächst 18 Menschen in der Gegend von S’Estufador auf Formentera gerettet. Um 8 Uhr griffen die Behörden in La Mola, ebenfalls auf Formentera, 35 weitere Menschen auf. Sie waren in zwei verschiedenen Booten unterwegs.

Um 9 Uhr entdeckten Einsatzkräfte dann noch einmal 14 Menschen, erneut maghrebinischer Herkunft, in der Gegend von La Gavina auf Formentera. Wenig später, um 9.25 Uhr, wurden acht weitere Migranten ausgemacht. Sie waren mit einem anderen Boot in Cala Santanyí auf Mallorca angekommen. Insgesamt hatten am Donnerstag 75 Migranten die Küsten der Balearen erreicht.

Seit Jahresbeginn wurden auf den Balearen nach den jüngsten Daten des spanischen Innenministeriums und den Mitteilungen der Regierungsdelegation 163 Patera-Ankünfte, wie die Flüchtlngsboote in Spanien genannt werden, mit 3064 Migranten in irregulärer Situation registriert.

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