Mehr Kontrollen, schnellere Einsätze: Polizei und private Sicherheitsdienste bündeln ihre Kräfte an der Playa de Palma
Mehrsprachige Verhaltenskodizes und jährliche Schulungen sind Teil des neuen Präventionsprogramms für die Playa de Palma

Symbolbild: ein Ortspolizist an de Playa de Palma. / Ortspolizei Palma
Die Stadt Palma und die Verbände privater Sicherheitsunternehmen ASSP und APROSER Balears haben am Montag (13.7.) eine Kooperationsvereinbarung für die Playa de Palma geschlossen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen der Ortspolizei und den Sicherheitsdiensten touristischer Betriebe zu verbessern und schneller gegen Verstöße vorgehen zu können.
Die Vereinbarung steht allen Betrieben an der Playa de Palma offen, die einen privaten Sicherheitsdienst beschäftigen. Zwischen deren Wachpersonal und der Ortspolizei sollen dauerhafte Kommunikationskanäle eingerichtet, gemeinsame Einsatzprotokolle entwickelt und regelmäßige Koordinierungstreffen abgehalten werden. Verstöße gegen städtische Verordnungen sollen dadurch schneller erkannt und gemeldet werden.
Sondereinheit für touristische Betriebe
Zudem richtet die Ortspolizei ein spezialisiertes Team für die Sicherheit touristischer Betriebe ein. Die sogenannte ECESET-Einsatzgruppe soll in ständigem Kontakt mit den Sicherheitsverantwortlichen der teilnehmenden Betriebe stehen. Zu seinen Aufgaben gehören die Koordination bei Zwischenfällen, die Unterstützung bei der Ausbildung privater Sicherheitskräfte und die Organisation von Sensibilisierungskampagnen.
In den beteiligten Betrieben ist außerdem ein Präventionsprogramm geplant. Dazu gehört ein mehrsprachiger Verhaltenskodex, der Gästen über Plakate, Faltblätter und weiteres Informationsmaterial vermittelt werden soll. Für die privaten Sicherheitskräfte sollen jährlich Schulungen angeboten werden, um Kenntnisse zu aktualisieren und die Zusammenarbeit mit der Ortspolizei zu verbessern. Das Abkommen gilt zunächst für ein Jahr und verlängert sich automatisch.
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