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Sie kam zum Jobben nach Mallorca: Junge Deutsche an der Playa de Palma von ihren Mitbewohnern vergewaltigt

Die beiden Tatverdächtigen sollen dem Opfer Drogen ins Getränk gegeben haben, um es gefügig zu machen

Beamte der Nationalpolizei an der Playa de Palma (Symbolbild).

Beamte der Nationalpolizei an der Playa de Palma (Symbolbild). / Nationalpolizei

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Marcos Ollés

Marcos Ollés

Die Nationalpolizei hat an der Playa de Palma zwei Männer festgenommen, denen vorgeworfen wird, eine junge Deutsche unter Drogen gesetzt und vergewaltigt zu haben. Die Tat soll sich Ende vergangener Woche ereignet haben. Bei dem Opfer handelt es sich um die Mitbewohnerin der beiden Männer. Die junge Frau war erst vor kurzem auf die Insel zu kommen, um während der Sommersaison in einem touristischen Betrieb an der Playa de Palma zu arbeiten. Die beiden Männer hatten ihr ein Zimmer in der gemeinsamen Wohnung vermietet.

Die Frau gab gegenüber der Nationalpolizei an, dass sie mit ihren beiden Mitbewohnern ausgegangen war, um zu feiern. Als sie am nächsten Morgen aufgewacht sei, hätte sie sich kaum an das Geschehen des Abends erinnern können. Allerdings seien ihr Momentaufnahmen ins Gedächtnis eingebrannt, unter anderem, dass die beiden Männer nackt neben ihr gelegen hätten.

Opfer im Krankenhaus untersucht

Als sie ins Bad gegangen sei, habe sie Teile eines Kondoms in ihren Geschlechtsorganen gefunden. Dies sei ein klares Zeichen, dass der Geschlechtsverkehr ohne ihre Einwilligung stattgefunden habe. Ihre Vermutung war, dass die beiden Männer ihr Drogen in ein Getränk gekippt hatten, um sie gefügig zu machen.

Die junge Frau wurde nach Erstattung der Anzeige in ein Krankenhaus gebracht, wo das für diese Fälle vorgesehene Protokoll angewendet wurde. Die behandelnden Ärzte übermittelten die Erkenntnisse dem zuständigen Gericht. Daraufhin leitete die Nationalpolizei Ermittlungen ein und nahm die Männer fest. Nach dem Verhör auf der Polizeiwache wurden sie dem Haftrichter überführt. Dieser ließ sie vorläufig auf freien Fuß, ordnete aber ein Näherungsverbot zum Opfer an. Dies bedeutet, dass die Männer aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen mussten.

Die Ermittlungen laufen derweil weiter. So wartet die Nationalpolizei auf verschiedene Analyseergebnisse, um die Vorgänge jener Nacht vollständig aufklären zu können. /pss

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