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22 Einbrüche und zwei Millionen Euro Beute: Polizei fasst Luxus-Einbrecher auf Mallorca

Die Täter nutzten gefälschte Dokumente und versteckten die Beute in geheimen Depots, bevor sie diese per Post ins Ausland schickten

Millionenbeute aus Luxusimmobilien: Guardia Civil zerschlägt Einbrecherbande

Redaktion DM

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Die Guardia Civil hat am Donnerstag (16.7.) in Palma und Santa Eugènia zwei vermeintliche Villendiebe festgenommen. Die Männer sollen einer hoch spezialisierten Einbrecherbande angehören, die in den vergangenen zwei Jahren insgesamt 22 Luxusimmobilien auf Mallorca ausgeraubt und dabei Beute im Wert von mehr als zwei Millionen Euro gemacht haben soll.

Die Ermittlungen im Rahmen der „Operation Congre“ dauern an. Sechs weitere mutmaßliche Mitglieder der Organisation sind nach Angaben der Guardia Civil vollständig identifiziert. Gegen sie sollen internationale Haftbefehle beantragt werden.

Schalteten Alarmanlage aus und brachen durch Türen und Fenster ein

Die Bande hatte sich den Ermittlern zufolge auf Villeneinbrüche spezialisiert. Ihre Mitglieder suchten vor allem Immobilien in luxuriösen Wohnanlagen auf der gesamten Insel aus. Dort setzten sie die Alarmanlagen außer Betrieb und brachen Türen oder Fenster mithilfe von Bohrmaschinen auf. Anschließend nahmen sie die vorgefundenen Wertgegenstände mit.

Die Guardia Civil bringt die Verdächtigen mit 22 Einbrüchen in Verbindung, die innerhalb der vergangenen zwei Jahre unter anderem in Port d’Andratx, Badia Gran, Costa d’en Blanes und Bendinat verübt wurden.

Die Kriminalpolizei der Guardia Civil war den mutmaßlichen Tätern bereits seit Monaten auf der Spur. Die Männer nutzten gefälschte Dokumente und trafen strenge Sicherheitsvorkehrungen, um einer Festnahme zu entgehen.

Mit Hunden Wohnungen durchsucht

Am frühen Donnerstagmorgen durchsuchten die Ermittler schließlich zwei Wohnungen in Cala Major und Santa Eugènia. Unterstützt wurden sie dabei auch von Suchhunden. Die beiden mutmaßlichen Bandenmitglieder wurden festgenommen.

Den Männern werden Einbruchdiebstahl, die Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation und Urkundenfälschung vorgeworfen. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Beamten Bargeld, Kameras und Werkzeuge, die mutmaßlich für die Einbrüche verwendet wurden.

Nach Erkenntnissen der Ermittler versteckte die Bande die gestohlenen Gegenstände zunächst in geheimen Depots in abgelegenen Gebieten. Später sollen die Beutestücke per Postpaket an Kontaktpersonen im Ausland geschickt worden sein. Die Verwendung zahlreicher falscher Identitäten erschwerte die Polizeiarbeit zusätzlich.

Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Die übrigen sechs Verdächtigen sollen sich derzeit in verschiedenen europäischen Ländern aufhalten.

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