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Über 2.000 Anwohner ohne Licht: Zwei Stromkabeldefekte legen Can Pastilla lahm

Gegen 20 Uhr soll in allen Haushalten die Versorgung wiederhergestellt sein.

Ganz dunkel: So sah die Playa de Palma beim Stromausfall aus

Redaktion DM

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Mehr als 2.000 Anwohner von Can Pastilla sind am Samstag (18.7.) und Sonntag wegen zweier Schäden an unterirdischen Stromkabeln zeitweise ohne Elektrizität geblieben. Mitarbeiter des Energieversorgers Endesa arbeiten daran, die Störungen zu beheben und die Versorgung schnellstmöglich wiederherzustellen.

Am Sonntag um 14 Uhr waren noch 634 Kunden ohne Strom. Nach Angaben von Endesa soll die Versorgung bis 20 Uhr bei allen Betroffenen wiederhergestellt sein.

Die erste Störung ereignete sich bereits am Freitagabend, wurde jedoch erst am Samstagmorgen entdeckt. Mehr als 970 Kunden in Cala Estància und Can Pastilla waren davon betroffen.

Endesa brachte sieben Notstromaggregate in das Gebiet und begann mit der Suche nach dem unterirdischen Schaden. Nachdem die defekte Stelle gefunden worden war, mussten die Arbeiter den Boden aufbrechen und einen Graben ausheben, um das Kabel zu reparieren.

Ein Generator in Can Pastilla.

Ein Generator in Can Pastilla. / privat

Bis 3 Uhr morgens berichteten Anwohner der MZ, hätten sie keinen Strom gehabt. Gegen 6.50 Uhr am Sonntag fiel die Versorgung erneut aus und ist noch nicht vollständig zurück.

Zweite Störung am Sonntag

Grund dafür, hätte die zweite Störung einer anderen Leitung am Sonntagmorgen gewesen sein. Dadurch waren in Can Pastilla mehr als 1.500 Kunden ohne Strom. Nachdem die erste Störung behoben worden war, nahmen die Endesa-Techniker die Arbeiten an der zweiten Schadensstelle auf.

Gegen 13.30 Uhr waren noch 974 Kunden betroffen, eine Stunde später waren es 634. Die am Vortag eingesetzten Notstromaggregate wurden zur zweiten Schadensstelle gebracht, um die Auswirkungen für die Anwohner zu begrenzen.

Endesa bedauerte die entstandenen Unannehmlichkeiten. Das Unternehmen habe von Beginn an alle verfügbaren Kräfte mobilisiert, um die Zahl der Betroffenen und die Dauer des Stromausfalls zu reduzieren. Oberste Priorität sei es, die Stromversorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen und die beschädigten Anlagen zu reparieren.

Unmut unter den Anwohnern

Anwohner aus Can Pastilla berichten, sie hätten am Samstag 14 Stunden ohne Strom auskommen müssen. Gerade bei einer Hitzewelle eine echte Herausforderung. Hinzu kämen die großen Mengen an Essen, die weggeschmissen werden mussten, da Kühlschränke durch den langen Blackout auftauten.

Die Anwohner waren auch abgeschottet, da die Internetmasten defekt waren. Sie konnten kaum Anrufe machen oder Nachrichten versenden. "Wie in Kuba hier", schildert MZ-Leser Patrick Wehner.

Stromausfall am Ballermann

In der Nacht von Freitag auf Samstag fiel auch am Ballermann der Strom aus. Lokale in der Partyhochburg blieben zunächst von 22 bis 23 Uhr dunkel. MZ-Leser berichteten, dass im Laufe der Nacht immer wieder der Strom ausfiel.

Laut der Website "E-Distribución", auf der Störungen im Stromnetz in Echtzeit verfolgt werden können, wurden die Versorgungsprobleme am Ballermann am Samstag gegen 13 Uhr behoben. Gegen 15 Uhr brach die Versorgung jedoch erneut ab. Gegen 17 Uhr kam der Strom zurück.

Am Sonntag war die deutsche Partymeile wieder problemlos mit Strom versorgt.

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