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Nach tödlichem Unfall auf Mallorca: Polizei schnappt flüchtigen Fahrer

Gegen den 30-Jährigen, der einen Radfahrer nahe Pollença getötet haben soll, wird nun wegen fahrlässiger Tötung und Unfallflucht ermittelt

Archivbild eines Beamten der Guardia Civil

Archivbild eines Beamten der Guardia Civil / Europa Press

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Sophie Mono

Sophie Mono

Beamte der Guardia Civil haben am Montagnachmittag (20.7.) den flüchtigen Unfallfahrer ausfindig gemacht und festgenommen, der am Morgen bei Pollença einen Radfahrer mit seinem Auto erfasst und getötet haben soll. Der 30-Jährige soll am Dienstag dem Untersuchungsrichter vorgeführt werden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Europa Press.

Beim Einscheren erfasst

Wie es heißt, erfolgte die Festnahme gegen 17.30 Uhr - rund zehn Stunden nach dem Unfall. Dieser ereignete sich am Morgen gegen 7.55 Uhr auf der Landstraße Ma-2200 nahe Pollença. Nach Angaben der Guardia Civil überholte der Fahrer eines Mercedes ML280 mit einem Anhänger den Radfahrer. Als er wieder auf seine Fahrspur einscherte, erfasste er den Mann und fuhr weiter.

Der Radfahrer wurde durch den Aufprall weggeschleudert und stürzte in eine Entwässerungsrinne neben der Straße. Wie die spanische Zeitung "Última Hora" berichtet, hielt eine Ärztin des örtlichen Gesundheitszentrums, die in ihrer Freizeit an der Unfallstelle unterwegs war, an der Unfallstelle an und begann unverzüglich mit der Wiederbelebung.

Kurz darauf traf eine Streife der Ortspolizei von Pollença ein. Die Beamten setzten die Wiederbelebungsmaßnahmen fort. Rund zehn Minuten später übernahmen die Rettungskräfte. Trotz aller Bemühungen konnten sie den 84-Jährigen nicht mehr retten.

Mehrere Zeugen

Zuvor hatten mehrere Zeugen den Unfall beobachtet. Ein Autofahrer fuhr direkt hinter dem Unfallfahrer her und forderte ihn hupend auf, stehenzubleiben. Der Flüchtige setzte jedoch seine Fahrt fort und brauste mit überhöhter Geschwindigkeit davon.

Allerdings konnten die Zeugen dazu beitragen, dass die Guardia Civil ihn schnell identifizieren konnte. Ihm wird nun fahrlässige Tötung und das Verlassen des Unfallorts vorgeworfen.

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