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Elf Stunden gegen die Flammen: Brand bei Porreres unter Kontrolle

Explosionen und starker Rauch alarmierten Anwohner in der Nacht zum Sonntag, als ein Feuer auf einer Müllhalde ausbrach

Eine MZ-Leserin beobachtete den Brand in Porreres vom Fenster aus.

Eine MZ-Leserin beobachtete den Brand in Porreres vom Fenster aus. / Privat

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Sarah López

Sarah López

Ein Feuer auf dem Gelände eines Mülllagers bei Porreres hat in der Nacht zum Sonntag (2.8.) einen Großeinsatz ausgelöst. Laut dem Online-Portal "Crónica Balear" sollen gegen 2 Uhr meldeten mehrere Anwohner Explosionen aus einer ehemaligen Kiesgrube in der Nähe des Klosters Monti-Sion.

Das Gelände wird vom Entsorgungsunternehmen Tirme als Abfallsammelstelle genutzt. Aus bislang ungeklärter Ursache gerieten dort große Mengen Müll in Brand. Mehrere Brandherde sorgten für eine starke Rauchentwicklung und einen intensiven Geruch.

Komplizierte Löscharbeiten

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da die Anlage in einer Senke liegt und von Pinienwald umgeben ist. Die Flammen griffen mehrmals auf kleinere Flächen außerhalb des Geländes über. Die Feuerwehr musste daher verhindern, dass sich der Brand in der bewaldeten Umgebung ausbreitete.

Einsatzkräfte der Feuerwachen Llucmajor und Felanitx, die Guardia Civil, die Ortspolizei von Porreres und der Zivilschutz rückten an. Vorsorglich waren auch zwei Krankenwagen vor Ort.

Da die Wasserversorgung auf dem schwer zugänglichen Gelände problematisch war, brachten Tankwagen fortlaufend Löschwasser heran. Mitarbeiter des Entsorgungsunternehmens unterstützten die Feuerwehr und versuchten, den brennenden Müll mit Baggern und Lastwagen auseinanderzuziehen. Gegen 11 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Die Löscharbeiten gehen aber noch weiter.

Die Guardia Civil ermittelt, ob das Feuer unbeabsichtigt entstand oder vorsätzlich gelegt wurde.

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