Streik in der Hochsaison: Auch Rettungsschwimmer wollen die Arbeit niederlegen
Die Rettungsschwimmer fordern die Aufstellung von Aufenthaltsmodulen mit Strom und Toiletten an mehreren Stränden Palmas

Archivbild einer Rettungsschwimmer-Übung an der Playa de Palma auf Mallorca / Redaktion DM
Im August kommt es zu Arbeitsniederlegungen verschiedener Kollektive: Zunächst legt ab Dienstag (4.8.) die Belegschaft des Handlingunternehmens am Flughafen die Arbeit nieder. Ab dem 12. August wollen die Rettungsschwimmer an Palmas Stränden erneut mit einem Streik für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen.
Im Tarifkonflikt scheint keine Lösung in Sicht zu sein. Auch ein Vermittlungsgespräch beim balearischen Schlichtungsdienst Tamib am Freitag (31.7.) blieb ohne Ergebnis, teilten die Rettungsschwimmer am Sonntag in einer Pressemitteilung mit.
Drei konkrete Verbesserungen
Sie fordern drei grundlegende Verbesserungen ihrer Arbeitsbedingungen: In Cala Estància soll ein Aufenthaltsmodul mit Stromanschluss und Toilette aufgestellt werden. Die bestehenden Module an der Playa de Palma sollen mit Wasser und Strom versorgt werden. Auch in Can Pere Antoni verlangen die Beschäftigten ein Modul mit Toilette und Stromanschluss.
"Es handelt sich nicht um große Investitionen, sondern um eine grundlegende Ausstattung, die bereits zu Beginn der Saison hätte vorhanden sein müssen", erklärten sie in dem Schreiben. Auch nach mehr als 120 Einsatztagen seien die Probleme noch nicht gelöst.
Sollten die Stadt Palma und das mit dem Rettungsdienst beauftragte Unternehmen die geforderten Einrichtungen bereitstellen und deren Ausstattung garantieren, wollen die Rettungsschwimmer den Streik absagen. Bis zuletzt setze man auf den Dialog, um Beeinträchtigungen für Einheimische und Urlauber zu verhindern.
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