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Urlauber springt bei beliebter Bucht 15 Meter tief ins Meer und verletzt sich

Der 21-Jährige liegt derzeit im Krankenhaus Son Espases

Die Cala Varques ist eine beliebte Naturbucht.

Die Cala Varques ist eine beliebte Naturbucht. / Rathaus Manacor

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Sarah López

Sarah López

Ein 20-jähriger Urlauber ist am Samstagnachmittag (1.8.) bei einem Sprung ins Meer an der Steilküste von Cala Varques in der Gemeinde Manacor verletzt worden.

Der junge Italiener sprang gegen 17.30 Uhr in einem bei Klippenspringern beliebten Höhlenbereich aus etwa 15 Metern Höhe ins Wasser. Dabei prallte er mit dem Rücken auf die Wasseroberfläche und blieb verletzt im Meer zurück, wie das Online-Portal "Crónica Balear" berichtete.

Rettungsschwimmer bringen Verletzten an Land

An Cala Varques sind keine Rettungsschwimmer dauerhaft stationiert. Stattdessen kontrollieren sie die Naturstrände der Umgebung mit einem Boot und werden bei Notfällen über die Nummer 112 alarmiert, erklärte eine Rettungsschwimmerin der Gemeinde Manacor gegenüber der MZ.

Nach dem Alarm erreichten die Helfer den 20-Jährigen innerhalb weniger Minuten den Strand und begaben sich mit einem Stand-up-Paddle-Board zu dem Springer. Da er über starke Schmerzen klagte und eine Wirbelsäulenverletzung nicht ausgeschlossen werden konnte, stabilisierten sie ihn zunächst vorsichtig im Wasser. Anschließend brachten sie ihn auf dem Board ans Ufer.

Dort trafen inzwischen Beamte der Nationalpolizei und der Ortspolizei von Manacor sowie Sanitäter ein. Nach der Erstversorgung am Strand wurde der Verletzte mit einem Hubschrauber in das Universitätskrankenhaus Son Espases geflogen. Über die Schwere seiner Verletzungen lagen zunächst keine genaueren Angaben vor.

Immer wieder Unfälle in Cala Varques

Die einst als Hippiebucht bekannte Cala Varques ist wiederholt Schauplatz schwerer Unfälle. Immer wieder springen Badegäste von den Klippen oder dem markanten Felsentor ins Meer.

Von diesem Torbogen springen einige.

Von diesem Torbogen springen einige. / Frank Feldmeier

2025 kam es zu einem Unfall in der beliebten Bucht.

Allein 2024 ereigneten sich dort bis Ende Juli vier Unfälle. Die Betroffenen verloren zeitweise ihre Bewegungsfähigkeit. Bleibende Schäden erlitt jedoch keiner von ihnen.

Einer der Männer betrieb sogenanntes Psicobloc, eine Form des Kletterns ohne Seilsicherung an Felsen über dem Meer. Die drei anderen waren beim Coasteering unterwegs. Dabei kletterten sie entlang der Felsküste, sprangen ins Wasser und erkundeten anschließend die dortigen Meereshöhlen.

Im März 2023 endete ein Klippensprung in Cala Varques tödlich. Ein 26-jähriger kalifornische Urlauber sprang aus etwa zwölf Metern Höhe kopfüber ins Wasser und prallte auf Felsen. Die Rettungskräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen.

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