Randalierender Ryanair-Passagier auf Mallorca-Flug zu Strafe und Schadenersatz verurteilt – so reagiert die Airline
Ein Gerichtsurteil in Polen stärkt Ryanair im Kampf gegen störende Passagiere: 1.280 Euro Strafe für Zwischenfall

Eine Ryanair-Maschine. / DM
Immer wieder werden Urlauber auf Mallorca-Flügen ausfällig oder randalieren. Nicht selten trifft es dabei die irische Billigairline Ryanair. Jetzt hat ein Gericht in Polen einen Passagier zur Zahlung eines vierstelligen Betrages verurteilt, wie die Fluggesellschaft in einer Pressemitteilung am Donnerstag (6.8.) bekanntgab.
Der Vorfall trug sich demnach am 8. Juni 2025 auf dem Ryanair-Flug FR954 von Mallorca nach Poznan (Posen) in Polen zu. Der Mann störte offenbar massiv den Ablauf des Fluges. Ryanair ging allerdings in der Mitteilung nicht genauer darauf ein, welche Verhaltensweisen der Passagier an den Tag legte.
Crew-Mitglied entschädigt
Ein Gericht in Poznan verurteilte den Mallorca-Reisenden jetzt zu einer Strafe von 700 Euro für sein Vergehen sowie weitere 580 Euro Entschädigung für den betroffenen Flugbegleiter, wie es weiter heißt.
Die Airline legt Wert darauf, auf den Flügen übergriffige Verhaltensweisen weder gegen Crew-Mitglieder noch gegen andere Mitreisende zu dulden. Man fahre eine Null-Toleranz-Politik, schreibt die Airline in der Pressemitteilung weiter.

Alejandra Ruiz ist die Sprecherin von Ryanair in Spanien. / B.RAMON
Man werde gegen Störenfriede an Bord weiter konsequent vorgehen. Vor diesem Hintergrund zeigte sich auch die spanische Ryanair-Sprecherin Alejandra Ruiz zufrieden mit dem Urteil gegen den Passagier: "Wir nehmen mit Genugtuung die Entscheidung des Gerichts zur Kenntnis", wird Ruiz zitiert.
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