Zum Hauptinhalt springenZum Seitenende springen

Aufatmen an Palmas Stränden: Rettungsschwimmer sagen Streik ab

Kein Streik an Palmas Stränden am 12. August: Die Rettungsschwimmer ziehen ihren Aufruf nach neuen Zusagen zurück. Vom Tisch sei das Thema aber noch nicht

Archivbild eines Rettungsschwimmers auf Mallorca

Archivbild eines Rettungsschwimmers auf Mallorca / Borràs

Folgen Sie uns bereits?Marken Sie uns als bevorzugte Medien
Hinzufügen zu Google
Sophie Mono

Sophie Mono

Die Rettungsschwimmer an Palmas Stränden haben ihren für den 12. August geplanten Streik abgesagt. Die Arbeitnehmervertretung zog den Streikaufruf zurück, nachdem sie nach eigenen Angaben deutliche Fortschritte bei den Verhandlungen mit der Stadtverwaltung von Palma und dem Betreiber des Rettungsdienstes erzielt hatte.

Positiver Dialog

Die Einigung folgte auf ein zweites Treffen zwischen Arbeitnehmervertretern, Stadtverwaltung und Betreiber. Dabei berieten die Beteiligten über Probleme, die bereits bei einem ersten Termin vor dem Schiedsgericht angesprochen worden waren. Die Vereinigung der Rettungsschwimmer Mallorcas bewertete den Dialog positiv.

Die Organisation dankte sowohl der Stadt Palma als auch dem Betreiber für deren Bereitschaft, die Mängel beim Rettungs- und Aufsichtsdienst an den Stränden anzugehen. Der Dialog sei stets die erste Option gewesen, erklärte die Arbeitnehmervertretung. Gespräche müssten allerdings auch zu konkreten Zusagen und Maßnahmen führen.

"Nicht vom Tisch"

Aus Verantwortung gegenüber der Bevölkerung und als Zeichen ihrer Verhandlungsbereitschaft hätten die Beschäftigten beschlossen, den Streik am 12. August auszusetzen, teilte der Verband mit. Sie hoffe nun, dass die getroffenen Vereinbarungen zu Verbesserungen beim Rettungsdienst führen.

Die Gewerkschaft machte jedoch deutlich, dass sie die weitere Entwicklung genau beobachten werde. Der Verzicht auf den Streik sei ein Vertrauensbeweis gegenüber dem laufenden Verhandlungsprozess. Die arbeitsrechtlichen Forderungen der Beschäftigten und ihre Forderungen nach Verbesserungen des Dienstes seien damit aber nicht vom Tisch.

Die Rettungsschwimmer setzen zudem auf die Zusagen des Umweltdezernenten der Stadt Palma. Sie erwarten, dass die neuen technischen Ausschreibungsbedingungen für den kommenden Vertrag ihre Empfehlungen berücksichtigen.

Nach Angaben der Arbeitnehmervertreter müsse der Rettungs- und Aufsichtsdienst über ausreichende Mittel, geeignete Einrichtungen und angemessene Arbeitsbedingungen verfügen. Damit solle die Sicherheit sowohl der Beschäftigten als auch der Einwohner und Besucher an Palmas Stränden gewährleistet werden.

Abonnieren, um zu lesen

Tracking Pixel Contents