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Nach Festnahme an der Playa de Palma: Straßenhändler gehen auf Polizei los

Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag (27.8.)

So verlief die Auseinandersetzung zwischen Straßenhändlern und der Polizei an der Playa de Palma

Ingo Wohlfeil

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Patrick Schirmer Sastre

Patrick Schirmer Sastre

Zwischenfall an der Playa de Palma: Mehrere Straßenhändler haben am Donnerstagnachmittag (27.8.) versucht, ein Zivilfahrzeug der Polizei aufzuhalten. Dabei ist es zu Auseinandersetzungen gekommen, bei denen die Beamten auch Schlagstöcke eingesetzt haben.

Wie ein Sprecher der Ortspolizei Palma gegenüber der MZ erklärte, ereignete sich der Vorfall gegen kurz nach 16 Uhr am Carrer Fita, an der Grenze zur Gemeinde Llucmajor. Demnach nahmen die Zivilbeamten der Playa-Polizei einen Straßenhändler fest. Daraufhin bildete sich eine Menschentraube aus rund 40 Personen. Diese versuchte, den Abtransport des Festgenommenen aufzuhalten.

Auf Videoaufnahmen, die der MZ vorliegen, ist zu sehen, wie sich die Männer unter anderem auf das Auto draufsetzen und wild gestikulierend auf die Beamten in einem roten Fahrzeug einreden. Ein Sprecher der Ortspolizei bestätigte gegenüber der MZ, dass es sich um ein Polizeifahrzeug handelt.

Festgenommener aufs Polizeirevier gebracht

Angesichts der sich zuspitzenden Situation riefen die Beamten um 16.20 Uhr um Unterstützung. Es erschienen insgesamt sieben Einheiten der Ortspolizei sowie vier weitere der Nationalpolizei. Mithilfe der Kollegen gelang es den Zivilbeamten schließlich, den Ort des Geschehens zu verlassen und den Verhafteten ins Polizeirevier im Carrer Sant Ferran nach Palma zu bringen. An der Playa de Palma kam es Videoaufnahmen zufolge noch zu einzelnen kleinen Scharmützeln, bevor sich die Menge auflöste. Der Vorfall sorgte auch unter den Urlaubern an der Playa für viel Aufsehen. Aus welchem Grund der Straßenhändler festgenommen worden war, war zunächst nicht bekannt.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Straßenhändler versuchen, eine Verhaftung eines Kollegen zu verhindern. Bereits im Juli sei es zu einem solchen Vorfall gekommen, erklärte der Sprecher der Ortspolizei. Damals seien sogar Steine auf einen Streifenwagen geflogen.

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