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Schwerer Unfall bei Sóller: Schluchtenwanderer stürzt sieben Meter tief

Betroffen ist ein 51-jähriger Abenteuersportler. Rettungskräfte konnten ihn nur über den Luftweg erreichen

Archivbild eines Rettungshubschraubers auf Mallorca

Archivbild eines Rettungshubschraubers auf Mallorca / Redaktion DM

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Redaktion MZ

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Ein 51 Jahre alter Mann hat sich am Dienstag (1.9.) beim Schluchtenwandern im Torrent de ses Llemes im Gemeindegebiet Sóller schwer verletzt. Der Spanier stürzte gegen 13.10 Uhr aus rund sieben Metern Höhe und zog sich mehrere Verletzungen zu. Wegen des schwer zugänglichen Geländes musste ihn die Feuerwehr mit einem Hubschrauber bergen.

Nach Angaben des Rettungsdienstes SAMU 061 ist bislang unklar, warum der Mann während der Tour abstürzte. Eine Rettung auf dem Landweg war aufgrund der Lage des Verletzten und der schwierigen Zugänglichkeit nicht möglich.

Wegen der Schwere des Unfalls flog ein Arzt des SAMU 061 im Rettungshubschrauber der Feuerwehr mit. So konnte das medizinische Team den 51-Jährigen bereits vor seinem Abtransport versorgen.

Schwer verletzt nach Son Espases gebracht

Nach der Bergung übernahm ein Rettungswagen des SAMU 061 den Mann. Anschließend brachten die Einsatzkräfte den Verletzten in die Notaufnahme des Landeskrankenhauses Son Espases.

Während der Versorgung aktivierte der Rettungsdienst wegen der Verletzungen das Protokoll für schwere Polytraumata. Nach Angaben der Einsatzkräfte befindet sich der Schluchtenwanderer in kritischem Zustand.

Schluchtenwandern - auch canyoning oder barranquismo genannt - ist eine auf Mallorca beliebte Abenteuer-Sportart, bei der Wanderer in Schluchten herumklettern, auf Mallorca oft in steilen Sturzbachläufen. Immer wieder kommt es dabei zu schweren Unfällen.

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