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Iran droht mit Angriffen auf Reiseziele der US-Amerikaner: Mallorca gehört dazu

Kein Urlaubsort sei mehr für die Feinde des Irans sicher. Auf Mallorca nahm der US-Tourismus in den vergangenen Jahren rasant zu

Neuer Trend: Immer mehr US-Amerikaner zieht es in den letzten Jahren nach Mallorca

Neuer Trend: Immer mehr US-Amerikaner zieht es in den letzten Jahren nach Mallorca / Nele Bendgens

Das iranische Militär hat am Freitag (20.3.) damit gedroht, beliebte Reiseziele der US-Amerikaner und Israelis als Antwort auf den Krieg im Iran anzugreifen. Auf Mallorca gab es in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom US-amerikanischer Urlauber.

2025 besuchten 333.561 Touristen aus den USA Mallorca und die Nachbarinseln Ibiza, Menorca und Formentera. Das ist ein Anstieg von 19,7 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024. Prozentual war das eine stärkere Zunahme als die der Urlauber allgemein. 2025 kamen laut den Daten der Tourismusbehörde Aetib 19.053.590 Touristen auf die Balearen, 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

US-Promis machen Werbung für Mallorca

Die US-Amerikaner sind wegen ihrer dick gefüllten Brieftaschen zu beliebten Gästen auf Mallorca geworden, stellen aber weiterhin eine kleinen Anteil am Tourismuskuchen dar. Laut Aetib kamen 1,8 Prozent aller Mallorca-Urlauber aus den Staaten. Darunter auch zahlreiche US-Promis wie Barack Obama, Michael Jordan oder Kendall Jenner, die ordentlich Werbung für die Insel machen.

Den Löwenanteil machten die Deutschen mit 4.927.029 Urlaubern aus, gefolgt von den Briten (3.556.805) und den Spaniern (3.344.670).

Noch mehr Direktverbindungen geplant

Keiner dieser Märkte wuchs aber so rasant wie der US-amerikanische. Ein Grund dafür ist die im Juni 2022 eingeführte Direktverbindung zwischen New York und Palma, die im vergangenen Jahr um 50 Prozent der Sitzplätze erweitert wurde. Die balearische Regierung bestätigte bereits, dass es Verhandlungen über neue Verbindungen nach Miami und Orlando gibt. Zudem gibt es diesen Sommer erstmals eine Direktverbindung nach Kanada.

Ob das iranische Militär seinen Worten Taten folgen lässt, kann man schlecht einschätzen. General Abolfazl Shekarchi sagte, "kein Urlaubsgebiet der Welt" sei mehr sicher für "die Feinde Irans".

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