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Mallorca und die Folgen des Nahostkriegs: Der Inselrat investiert 84 Millionen Euro

Geholfen werden soll neben dem Landwirtschaftssektor auch gefährdeten Familien. Im Bereich Sport werden ebenfalls Hilfen in Aussicht gestellt

Llorenç Galmés präsentierte das Maßnahmenpaket am Dienstag (31.3.).

Llorenç Galmés präsentierte das Maßnahmenpaket am Dienstag (31.3.). / CIM

Nachdem die spanische Zentralregierung und die Balearen-Regierung vorgelegt haben, hat nun auch der Inselrat von Mallorca ein Maßnahmenpaket präsentiert, das die Folgen des Iran-Kriegs auf der Insel abfedern soll. Inselratspräsident Llorenç Galmés kündigte am Dienstag (31.3.) ein Paket mit Sofortmaßnahmen in Höhe von 84 Millionen Euro an.

Von den vorgesehenen Maßnahmen sollen neun Millionen Euro an besonders gefährdete Familien gehen, damit sie angesichts der steigenden Preise ihre Grundausgaben decken können. Weitere zwei Millionen Euro sind für Familien mit Minderjährigen unter 16 Jahren vorgesehen, die in Sportvereinen aktiv sind. Eine weitere Million Euro geht an Vereine und Sportverbände.

Eine Million Euro ist außerdem für landwirtschaftliche Genossenschaften bestimmt, um den Agrarsektor Mallorcas zu stützen. Hinzu kommen zwei Millionen Euro in Form von Konsumgutscheinen für lokale Produkte. Auch der Kultur- und Handwerkssektor soll mit 300.000 Euro an Hilfen unterstützt werden.

Zuschüsse werden vorab ausgezahlt

Darüber hinaus kündigte Galmés an, dass künftig zwischen 75 und 100 Prozent der Zuschüsse vorab ausgezahlt werden sollen, um die bürokratische Prozesse zu beschleunigen. Zudem sollen bereits vergebene öffentliche Bauaufträge überprüft werden, um Preise anzupassen und Fristen zu verlängern. Der Präsident des Inselrats bekräftigte außerdem das öffentliche Investitionsversprechen der Institution: 51,5 Millionen Euro sollen in die Modernisierung und nachhaltigere Gestaltung der Straßeninfrastruktur fließen, weitere zwei Millionen Euro in die Erneuerung kommunaler Sportanlagen.

Nach Angaben des Politikers sollen diese Maßnahmen in der nächsten Plenarsitzung am 9. April beschlossen werden. Zuvor will sich Galmés mit den verschiedenen politischen Gruppen im Inselrat treffen.

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