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Dr. Brotons: „Eine Darmuntersuchung ab 50 ist entscheidend bei der Vorbeugung von Darmkrebs und anderen Krankheiten.“

Dr. Brotons, Leiter der Abteilung für Gastroenterologie in der Klinik Juaneda, empfiehlt Menschen ab 50, eine Darmspiegelung durchführen zu lassen, auch wenn keinerlei Symptome vorliegen. So kann Darmkrebs frühzeitig erkannt werden.

Dr. Álvaro Brotons in einem der Räume, in denen Endoskopien durchgeführt werden.

Dr. Álvaro Brotons in einem der Räume, in denen Endoskopien durchgeführt werden. / Juaneda Hospitales

Sind Sie 50 Jahre alt oder familiär vorbelastet? Auch wenn es Ihnen gut geht und Sie keinerlei Symptome verspüren, ist es wichtig, den Verdauungstrakt untersuchen zu lassen. Viele Krankheiten, einschließlich Darmkrebs, können zunächst symptomfrei auftreten. Bei Juaneda Hospitales bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich einer individuellen Darmuntersuchung zu unterziehen.

Im neuen Behandlungssaal der Abteilung für Endoskopie der Clínica Juaneda stehen Spitzentechnologie und ein gastroenterologisch spezialisiertes Behandlungsteam unter Leitung von Dr. Álvaro Brotons bereit, um Untersuchungen des Verdauungstrakts mit höchster Sicherheit und Präzision durchzuführen. Eine frühzeitige Untersuchung kann entscheidend sein und eventuelle Sorgen aus dem Weg räumen.

Früherkennung von Darmkrebs

Mit diesem neuen Service geht die Gastroenterologie bei Juaneda Hospitales einen wichtigen Schritt vorwärts beim Kampf gegen Krankheiten wie Darmkrebs – ein weit verbreitetes Leiden in unserer Gesellschaft: Es ist die dritthäufigste Krebserkrankung weltweit und die zweithäufigste, die zum Tod führt.

„Da Darmkrebs so häufig auftritt“, erläutert Dr. Brotons, „ist die beste Art, ihn zu bekämpfen, ihn frühzeitig zu entdecken. Die Überlebenschancen bei Darmkrebs steigen erheblich, wenn er in einer frühen Phase festgestellt wird. 95 % der Fällekönnen ohne Rückfall innerhalb von fünf Jahren geheilt werden. Die Endoskopie ist die Methode der Wahl, um Darmkrebs so früh wie möglich zu diagnostizieren.“ 

Dr. Brotons im Endoskop-Lagerbereich, ausgestattet mit modernster Sicherheitstechnik.

Dr. Brotons im Endoskop-Lagerbereich, ausgestattet mit modernster Sicherheitstechnik. / Juaneda Hospitales

Zur Risikogruppe für Darmkrebs gehören vor allem Menschen über 50 Jahre, denn es ist erwiesen, dass ab diesem Alter das Risiko deutlich ansteigt. Aber auch familiäre Vorbelastung spielt eine Rolle – wenn also in der Familie schon einmal Darmkrebs, Darmpolypen oder andere Darmkrankheiten aufgetreten sind. 

Dr. Brotons betont, wie wichtig es ist, alle Risikofaktoren im Blick zu haben: „Es kommt zwar nicht so häufig vor, aber eine chronisch entzündliche Darmerkrankung kann ebenfalls zu einem höheren Risiko für Darmkrebs führen. Man muss sich aber in jedem Fall darüber im Klaren sein, dass bei Darmkrebs im Anfangsstadium keine Symptome auftreten.“

Bei Menschen über 50: Wie wichtig die Darmspiegelung ist.

„Darum“, so Dr. Brotons, „ist zur Vorbeugung von Darmkrebs eine frühzeitige Diagnose entscheidend. Menschen zwischen 50 und 75 Jahren wird daher empfohlen, sich einer Darmspiegelung zu unterziehen oder zunächst eine Stuhlprobe zur Feststellung von Blut im Stuhl abzugeben.“

Darmkrebs ist zwar die meistverbreitete Krebserkrankung, aber Bauchspeicheldrüsenkrebs, der nicht so häufig auftritt, ist schwerwiegender, da die Aussichten oft nicht positiv sind und die Sterblichkeitsrate hoch ist. „Daher ist es auch hier wichtig, die Erkrankung so früh wie möglich zu diagnostizieren“, betont der Facharzt.

Behandlungen der häufigsten Erkrankungen des Verdauungstrakts

Mit diesem Ziel vor Augen, bieten wir „in der Abteilung für Gastroenterologie der Clínica Juaneda verschiedene Diagnostikverfahren und ein multidisziplinäres Team aus Chirurgen und Onkologen, die gemeinsam eine Behandlungsstrategie entwickeln. Dabei nehmen wir die neuesten Erkenntnisse zur Krebsbehandlung auf“, versichert Dr. Brotons. Und er fährt mit einer positiven Botschaft fort:

„Patienten sollten auch anderen Erkrankungen des Verdauungstrakts mit Optimismus begegnen und sich nicht mit dem Leiden abfinden. Für viele Verdauungsprobleme, die in der Bevölkerung weit verbreitet sind, gibt es Lösungen und Therapien, die die Lebensqualität der Patienten verbessern können.“

Dr. Álvaro Brotons im Voruntersuchungsraum, wo die Patienten überwacht werden.

Dr. Álvaro Brotons im Voruntersuchungsraum, wo die Patienten vor dem Eingriff überwacht werden. / Juaneda Hospitales

Für Krankheiten wie beispielsweise die gastroösophageale Refluxkrankheit, die sehr unangenehm ist und häufig auftritt – 30 Prozent der Bevölkerung leiden daran –, gibt es Behandlungsmethoden, die eine große Erleichterung für die Patienten bringen, ebenso bei Fettleber, die meist mit Adipositas einhergeht.

Therapien zur Verbesserung der Lebensqualität

„All diese Krankheiten sind typisch für das 21. Jahrhundert“, erklärt der Spezialist weiter, „und können sich zu schwerwiegenden Problemen entwickeln. Daher muss man ihnen frühzeitig begegnen. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten: Medikamente, Ernährungsumstellung, auch endoskopische oder operative Behandlungen bei Adipositas. So können die Gesundheit verbessert und das Risiko minimiert werden.

Dr. Brotons im Aufwachbereich, der auf den Komfort der Patienten ausgerichtet ist.

Dr. Brotons im Aufwachbereich, der auf den Komfort der Patienten ausgerichtet ist. / Juaneda Hospitales

„Sehr häufig auftretende Verdauungsbeschwerden wie Sodbrennen, Blähungen oder Durchfall können auf einfache Weise gelöst werden. In solchen oder auch anderen Fällen empfehle ich, einen Termin bei unserer gastroenterologischen Abteilung zu vereinbaren. Dort suchen wird dann gemeinsam nach einer Lösung, die die Lebensqualität der jeweiligen Patienten verbessert“, führt Dr. Brotons abschließend aus.

Bei Interesse können Termine telefonisch unter Tel.: 971 - 28 000, über die App Juaneda Contigo oder die Website www.juaneda.es vereinbart werden.

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