01. Oktober 2009
01.10.2009

Sonnencreme unter der Lupe

09.07.2009 | 15:09
Wer am Strand nicht rot werden will, sollte sich vorsehen.

Sommer, Strand und Sonne satt: Damit das Urlaubsvergnügen nicht zum Gesundheitsrisiko wird, sind ein guter Schutz und der richtige Umgang damit entscheidend. Eine gute Sonnencreme muss nicht teuer sein, ganz im Gegenteil. Die Stiftung Warentest präsentiert in ihrem Juli-Heft 20 Produkte mit Lichtschutzfaktor 30. Das erfreuliche Ergebnis: Zehn Mal gab es die Note „gut", acht Mal „befriedigend" und nur zwei Mal „mangelhaft". Unter den guten Sonnencremes bewertet die Stiftung Warentest ausgerechnet zwei Billigprodukte als „einen Tick besser als die Konkurrenten": die „Ombra Sun Care Sonnen Creme" von Aldi Nord (2,67 Euro für 100 Milliliter) sowie „Sun Ozon Sonnen Milch" von der Drogeriekette Rossmann für 2,50 Euro pro 100 Milliliter. Für gute Sprays wie das „Sun light feeling" von Nivea oder „Garnier Ambre solaire delial" muss man mit 5,50 beziehungsweise 4,80 Euro pro 100 Milliliter etwas mehr bezahlen. Als mangelhaft bewertet wurden dagegen die teure „Capital Soleil Sonnen-Schutz-Gel-Milch" von Vichy (9 Euro pro 100 Milliliter) sowie „L´Oréal Solar Expertise Anti-Age Sonnenpflege Collagen-Schutz" (6,80 Euro) für 100 Milliliter.

Bei der Stiftung Warentest konzentrierte man sich in diesem Jahr bewusst auf Produkte mit Lichtschutzfaktor 30, die „hohen Schutz" versprechen und 95 Prozent der Sonnenstrahlen abfangen, gleichzeitig aber noch genug durchlassen, damit die Haut nach und nach ihre eigenen Schutzmechanismen aufbauen kann. Dazu zählen zum Beispiel die sogenannte „Lichtschwiele", eine allmähliche Verdickung der obersten Hautschicht sowie natürlich die Bräunung.

Ausgewählt wurden von den Testern ausschließlich „wasserfeste" Sonnenmittel die nicht nur beim Badeurlaub Vorteile bieten, sondern auch beim Schwitzen. Man sollte aber nicht zu viel erwarten, denn ein Mittel darf sich schon als „wasserfest" bezeichnen, wenn es nach zweimal 20 Minuten Baden noch die Hälfte des ursprünglichen Schutzes bietet. Nicht mehr allzu viel, aber leider verfehlten acht von 20 Produkten selbst diese niedrige Hürde. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich also nach jedem Bad neu einreiben. Um den vollen Schutz zu bekommen, muss man sich ohnehin reichlich eincremen. Ein erwachsener Mensch benötigt für den ganzen Körper circa drei Esslöffel Sonnenmilch. Wenn weniger aufgetragen wird, verringert sich auch die sonnenbrandfreie Zeit.

www.test.de

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