Sechs Tipps für einen Spaziergang auf Mallorca
Simone Werner empfiehlt schöne Routen am Meer und zu Schauplätzen der Inselgeschichte

Vom Puig de Sa Morisca aus die Aussicht auf Santa Ponça genießen. / ISMAEL VELAZQUEZ
1. Aussicht in zwei Richtungen genießen

Blick auf Camp de Mar auf der einen Seite des Weges. / Werner
Zum Cap Andritxol auf Mallorca können Spaziergänger sowohl von Camp de Mar aus (Treppen am Carrer Prunera) als auch von Cala Fornells (am Parkplatz Caló d'en Monjo parken) aufsteigen. Schon nach kurzer Strecke wird man mit einer Aussicht in zwei Richtungen belohnt: auf der einen Seite auf die Bucht von Camp de Mar, auf der anderen Seite auf Cala Fornells. Wer den Turm passiert, hat nur noch wenige Minuten bis zum Kap.
2. Auf dem Weg in die Frühzeit eintauchen

Geschafft: auf dem Puig de Sa Morisca. / Werner
Wer in Santa Ponça auf direktem Weg zum Puig de Sa Morisca gelangen will, wählt am Parkplatz hinter dem Kreisverkehr am gleichnamigen Carrer den steileren, linken Weg, der dort wegführt. Etwas länger ist der Rundweg rechts, man sollte aber mit einem Blick auf Google Maps sichergehen, nicht vom Weg abzukommen. Zu bestaunen sind nach einiger Zeit archäologische Funde, die auf Info-Tafeln erklärt sind.
3. Die Ruhe am Leuchtturm genießen

Der Faro liegt in Cala Figuera im Südwesten. / Werner
Der Weg zum Leuchtturm con Cala Figuera startet an einer kleinen Parkfläche vor einem für Autos verschlossenen Tor auf dem Camí de Cala Figuera. Dazu nach dem T-Golf & Country Club hinter Magaluf zunächst den Schildern in Richtung Playa de Portals Vells folgen, aber auf dem Hauptweg bleiben, statt zur Bucht abzubiegen. Ein breiter Weg führt bis zum eindrucksvoll liegenden Leuchtturm und dem nahen Leuchtturm.
4. Eine ehemalige Zugstrecke abwandern

Hier rollten einst Züge von Palma nach Santanyí. / Werner
Vom Parkplatz des Wasserparks Aqualand aus (Autovia Palma-Arenal, km 15) gelangt man auf ebenerdiger Strecke in wenigen Minuten zur Pont de Ses Set Boques (Brücke der sieben Münder) und kann die historische Zugtrasse nachwandern. Wer die Brücke in ganzer Pracht sehen will, sollte seitlich ins Tal absteigen. Selbst am Wochenende ist hier meist wenig los.
5. Wenig bekannten Küstenabschnitt erkunden

S'Estalella ist bei Touristen eher unbekannt. / Werner
Die Halbinsel S'Estalella mit Leuchtturm und Torre ist trotz ihrer Nähe zum beliebten Es-Trenc-Strand eher unbekannt. Wer am Ende der Via de la Mediterrània parkt, kann gemütlich an der Küste bis zum Leuchtturm und weiter zur Torre entlangspazieren. Achtung: Die scheinbaren Abkürzungen auf dem Rückweg sind private Wege und entsprechend gekennzeichnet.
6. Zwischen zwei Buchten spazieren

Die Cala Mesquida bietet Dünen, Grün und Landschaft. / Krayer
Sie ähneln sich alle, und doch ist jede besonders: die Buchten, die man per Fußmarsch in Richtung Westen von der Cala Mesquida aus vorfindet. Als Erstes gelangt man zur Cala Torta und spart sich so den beschwerlichen Weg mit dem Auto dorthin. Dann wartet die Cala Mitjana und dahinter die Cala Estreta. Wer will, kann noch zu Es Matzoc und zur Torre d'Albarca.
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