Leserfragen: Was passiert mit den abgebrannten Flächen im Feuchtgebiet S'Albufera?
Außerdem geht es in den Fragen der Woche darum, wo man an der Ostküste ein Elektroquad warten lassen kann

Immer wieder hat es in der jüngsten Vergangenheit im Feuchtgebiet Albufera bei Alcúdia gebrannt. / Ibanat
Ich habe eine Wohnung in Cala Millor und bin zu 100 Prozent schwerbehindert. Dank meines Elektroquads kann ich mich noch bewegen und am Leben teilhaben. Trotz aller Bemühungen finde ich in der Umgebung von Cala Millor aber keine Werkstatt, die eine Wartung oder Reparatur macht. Vielleicht können Sie mir helfen und einen Tipp geben. Es gibt viele Anbieter, die Quads verleihen, aber keine, die Wartungen oder Reparaturen ausführen. (Heinz K., per E-Mail)
Es ist gerade an der Ostküste nicht ganz einfach, eine geeignete Anlaufstelle zu finden. Mehr Auswahl hätten Sie in Palma. Allerdings hat ein freundlicher Mitarbeiter des Geschäfts Bicis Sancho angeboten, sich Ihr Gefährt einmal anzuschauen. Gegebenenfalls kann man dort die Wartung und kleinere Reparaturen sogar vornehmen. Es komme ein wenig darauf an, ob und welche Ersatzteile benötigt würden, erklärte der Mitarbeiter. Bicis Sancho finden Sie im Carrer Molins, 30, in Cala Millor oder im Internet unter bicis-sancho.com.
Feuchtgebiet S'Albufera
Uns interessiert, was nach dem letzten Brand dieses Jahr und dem Brand im September 2020 im Feuchtgebiet S’Albufera mit dem Gebiet gemacht wurde. Wurde es für die Landwirtschaft freigegeben oder das Schilf neu angepflanzt? Wurde recherchiert, ob es doch eine Brandstiftung war? Viele zündeln hier ja auf ihren Grundstücken und verbrennen ihren Unrat. (Carmen K., per E-Mail)
Sie haben recht, nahezu alle Brände, die in den vergangenen Monaten und Jahren in dem geschützten Feuchtgebiet ausgebrochen sind, waren auf Brandstiftung zurückzuführen. Nach Meinung von Umweltschützern wird diese Straftat eher halbherzig verfolgt, dem GOB beispielsweise sind keine Sanktionen bekannt. Die betroffenen Gebiete werden aber nicht für die Landwirtschaft freigegeben, sondern sollen sich regenerieren. Im Falle des Schilfs dauert das glücklicherweise nicht sehr lange. Nach zwei Jahren haben sich die Pflanzen vollständig erholt. Immer wiederkehrende Brände allerdings erschweren die Erholung der Pflanzen. Deutlich länger brauchen die Tamarisken-Wäldchen, die ebenfalls immer wieder betroffen sind.
Leser fragen die MZ
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