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Wohnungssuche auf Mallorca: Darauf sollten Sie achten, um nicht Opfer von Betrug zu werden

IBAN überprüfen, offizielle Zahlungswege nutzen oder umgekehrte Bildersuche — um Betrügern auf die Spur zu kommen, gibt es mehrere Möglichkeiten

Auch auf seriösen Immobilienplattformen kann es zu Betrug kommen.

Auch auf seriösen Immobilienplattformen kann es zu Betrug kommen. / EUROPAPRESS

Wer im Internet auf Wohnungssuche geht, sollte sich an einige Sicherheitshinweise halten, um sich vor Betrügern zu schützen. So sollten Interessenten niemals Geld überweisen, bevor sie die Immobilie nicht selbst besichtigt haben oder einen Bekannten vorbeigeschickt haben, warnt das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz. Immer wieder verlangen vermeintliche Vermieter von Wohnungssuchenden, schnell die Anzahlung auf ein ausländisches Bankkonto zu leisten. Verbraucher erkennen dies an der IBAN: Bei deutschen Geldinstituten beginnt sie stets mit dem Länderkürzel DE. In Spanien sollten Verbraucher hingegen stets darauf achten, dass die IBAN mit dem Kürzel ES beginnt.

Offizielle Zahlungswege benutzen

Für Zahlungen sollten Nutzer zudem immer die offiziellen Portalseiten verwenden. Von Überweisungen mit anderen Dienstleistern wie zum Beispiel PayPal wird abgeraten, da die Zahlungen schlecht zurückzuverfolgen sind. Bankdaten und Ausweiskopien sollten außerdem niemals an Unbekannte gesendet werden. Betrüger können diese sonst zum Beispiel verwenden, um andere Interessenten zu täuschen und vermeintliche Professionalität vorzuweisen. Haben Wohnungsinteressenten bereits Geld überwiesen, ist es nicht immer möglich, dieses dann auch zurückzuholen.

Im Betrugsfall Strafanzeige erstatten

Die Verbraucherschützer raten in diesem Fall dazu, so schnell wie möglich bei der Polizei Strafanzeige zu erstatten, den Fall dem Onlineportal zu melden und die zuständige Bank oder den Zahlungsdienstleister zu kontaktieren. Wer mit Kreditkarte gezahlt hat, kann unter Umständen mit einer Zahlungsreklamation sein Geld zurückerhalten. Hat man die Zahlung aber beispielsweise über die „Freunde und Familie“-Funktion bei PayPal abgewickelt, ist eine Zurückerstattung in diesem Fall so gut wie unmöglich.

Online-Suchmaschinen nutzen

Um Betrügern schon vorher auf die Spur zu kommen, gibt es noch einen weiteren Tipp: Mit Online-Suchmaschinen können Nutzer prüfen, ob die Fotos, die zur Anzeige eingestellt wurden, bereits für Wohnungen mit anderer Adresse verwendet worden sind. Dafür suchen sie bei der umgekehrten Bildersuche statt nach einem Suchbegriff nach diesem Bild. Verdächtig ist, wenn Inserate mit einer anderen Ortsangabe angezeigt werden.

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