Mallorca schon wieder im Fernsehen: So geht es dem Mittelmeer
Am Sonntagmorgen (23.8.) sollten nicht nur alle Fans der Unterwasserwelt einschalten

Kommt auch in der Doku vor: der Leuchttum am Cap Formentor. / ZDF/Uli Kunz
Nach der Mallorca-Sendung ist vor der Mallorca-Sendung: Nach der Ausstrahlung der vierteiligen Doku "Balearen - Die vier schönen Schwestern" am Freitag (21.8.) ist die Insel am Sonntagmorgen (23.8.) schon wieder im Fernsehen zu sehen. Um 7.45 Uhr zeigt ZDFNeo die knapp 45-minütige Doku "Faszination Wasser: Unser Mittelmeer – Was lebt unter der Oberfläche?", die im Mai schon im ZDF lief.

Wie geht es dem Mittelmeer? Das erkundet "Terra X"-Moderator Uli Kunz über und unter Wasser. / ZDF/Lars Böhnke
Darum geht's
In der Ankündigung zur Doku heißt es: "Das Mittelmeer scheint uns vertraut. Doch unter Wasser beginnt eine andere Welt: Hier leben Wale und Haie, Robben und andere Tiere. Doch sie sind stark bedroht. Wie geht es unserem Meer?"
Für die Doku ist "Terra X"-Moderator Uli Kunz von Spanien bis zu den griechischen Inseln gereist. Er sei für die Recherche auch Tieren begegnet, die vom Aussterben bedroht sind und Menschen, die sich für ihren Schutz einsetzen. "Unser Urlaubsmeer ist ein Hotspot der Artenvielfalt und ein Brennpunkt der Umweltprobleme", liest man in der Ankündigung weiter.
Finnwale und ein Naturpark
In der Doku kommen etwa Finnwale vor, sie sind laut der Ankündigung die größten Bewohner im Mittelmeer und die zweitgrößten auf unserem Planeten. "Die Tiere können über 20 Meter lang und 70 Tonnen schwer werden. Im Frühsommer ziehen sie die spanische Küste entlang Richtung Atlantik." Für die Doku hat Kunz auch dank Walforschern etwa herausgefunden, wie es sich verhindern lässt, dass Wale immer wieder mit Schiffen kollidieren.
Daneben geht es in der Doku auch um den Naturpark Cap de Creus im Osten der Iberischen Halbinsel. Dort sei die Natur unter Wasser noch einigermaßen intakt. "Die Felswände sind mit leuchtend roten Gorgonien, Anemonen und Schwämmen bewachsen: ein idealer Laichplatz und Versteck für zahlreiche Fischarten. Eine reiche Unterwasserwelt, die es so fast nur noch in streng geschützten Schutzgebieten existiert."

Meeresbiologe Uli Kunz filmt im Mittelmeer das Neptungras. Die Wiesen unter Wasser bieten einen einzigartigen Lebensraum für unzählige Organismen. / ZDF/Lars Böhnke
Die unberührte Natur Mallorcas
Natürlich ist auch der Tourismus in der Sendung Thema. "Jedes Jahr zur Sommerzeit setzt eine Massenbewegung Richtung Mittelmeer ein. Jeder dritte Tourist weltweit verbringt seinen Urlaub am Mittelmeer. Allein auf Mallorca urlauben jedes Jahr mehr als 10 Millionen Menschen. Doch auch hier gibt es noch unberührte Natur: an Land und im Wasser. Einige Seegraswiesen rund um die Balearen sind fast 100.000 Jahre alt", heißt es über den Teil, der sich um die Insel dreht.

Direkt vor der Küste von Mallorca kann Meeresbiologe Uli Kunz einen Blauhai filmen – eine ganz besondere Begegnung mit einem wilden Tier in seinem natürlichen Lebensraum. / ZDF/Lennart Rossenfeld
Auch Agustí Torres von der Haischutzorganisation Shark Med hat Uli Kunz zu einer mehrtägigen Tour getroffen. "Tatsächlich leben im Mittelmeer etwa 40 verschiedene Haiarten: Sogar Weiße Haie und Hammerhaie gibt es noch, auch wenn ihr Bestand um über 90 Prozent eingebrochen ist. 'Verantwortlich dafür sind die Überfischung und unsere Angst vor dem Hai', sagt der Haiexperte Torres", liest man in der Ankündigung.

Die Mittelmeer-Mönchsrobbe ist eine der seltensten Robbenarten der Welt. Sie stand kurz vor dem Aussterben – doch ganz langsam erholt sich der Bestand. / ZDF/Uli Kunz
Als letzte Protagonisten ist etwa die Mittelmeer-Mönchsrobbe Thema, laut der Programmbeschreibung eine der seltensten Robbenarten der Welt. "Noch vor wenigen Jahren stand sie kurz vor dem Aussterben – doch ganz langsam erholt sich der Bestand. Eine Erfolgsgeschichte. Die Natur am Mittelmeer verändert sich rasant: 'In welche Richtung es geht, liegt an einer einzigen Art: an uns', so das Fazit von Uli Kunz."
Auch in der ZDF-Mediathek
Wer am Sonntagfrüh noch schläft, kann sich die Doku auch jetzt schon in der ZDF-Mediathek anschauen. Einfach hier klicken.
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