Selenskyj trifft in Spanien König Felipe VI., Pedro Sánchez und Ex-Balearen-Ministerpräsidentin Francina Armengol
Selenskyj ist derzeit auf kleiner Europa-Tournee. Nach der Unterzeichnung einer milliardenschweren Absichtserklärung in Frankreich darf er in Spanien allerdings keine konkreten Ergebnisse erwarten

Frrancina Armengol und Wolodymyr Selenskyj im spanischen Abgeordnetenhaus. / Eduardo Parra/Europa Press
Wolodymyr Selenskyj hat sich zum Auftakt eines Besuchs in Spanien mit Parlamentspräsidentin Francina Armengol und Senatspräsident Pedro Rollán getroffen. Nach dem Besuch des Madrider "Congreso de los Diputados" und einem anschließenden Treffen mit Vertretern der spanischen Rüstungsindustrie wird der Präsident der Ukraine zunächst von König Felipe VI. und am späten Nachmittag auch von Ministerpräsident Pedro Sánchez empfangen.
Eine Unterzeichnung von Abkommen ist im Rahmen des dritten Spanien-Besuchs von Selenskyj nicht vorgesehen. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs werde es aber «eine Gelegenheit sein, Spaniens Verpflichtung gegenüber der Ukraine in allen Bereichen zu bekräftigen», teilte die Regierung in Madrid mit. Nach dem Treffen zwischen Sánchez und Selenskyj steht am frühen Abend eine gemeinsame Pressekonferenz auf dem Programm.

Selenskyj am Dienstag (18.11.) beim Treffen mit König Felipe VI. in Madrid. / Casa de S.M. el Rey
Spanien will die Ukraine weiter unterstützen
Außenminister José Manuel Albares versicherte im Radiointerview, das Engagement Spaniens für die Ukraine sei "langfristig". Sein Land unterstütze die Souveränität, die territoriale Integrität und die Verteidigung des ukrainischen Volkes "solange dieser Angriffskrieg dauert". Voriges Jahr habe man eine Milliarde Euro für die militärische Ausrüstung der Ukraine bereitgestellt, dieses Jahr wolle man erneut mindestens diese Summe erreichen.
"Heute werde ich in Spanien Gespräche führen, die schon seit geraumer Zeit vorbereitet werden. Wir hoffen, dass ein weiteres starkes Land seine Unterstützung ausweitet, um uns zu helfen, Leben zu retten und dem Ende des Krieges näherzukommen", schrieb Selenskyj vor dem Besuch auf X.
Am Montag hatten der ukrainische Präsident und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron in Paris eine Absichtserklärung unterzeichnet, die vorsieht, dass die Ukraine Rüstungsgüter im Milliardenwert aus Frankreich beziehen soll, darunter Dutzende Rafale-Kampfjets, Luftabwehrsysteme, Lenkbomben und Drohnen. Laut Élysée-Palast umfasst die Vereinbarung den möglichen Kauf von bis zu 100 Rafale-Jets. Zudem ist ein Programm zur Ausbildung ukrainischer Piloten an der jüngsten Generation französischer Kampfflugzeuge geplant. Selenskyj schrieb auf X, nach dem Besuch in Spanien werde er am Mittwoch Gespräche in der Türkei führen.
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