Drei Tote bei Lawinenunglück in Spanien
Eine Skitour in den Pyrenäen endet tragisch: Drei Menschen sterben durch eine Lawine, eine Frau wird leicht verletzt geborgen. Was die Behörden jetzt unternehmen

Einsatzkräfte der Guardia Civil in Panticosa. / GUARDIA CIVIL
Drei spanische Skifahrer sind bei dem Ort Panticosa in den Pyrenäen ums Leben gekommen, als sie von einer Schneelawine erfasst wurden. Eine Frau sei bei dem Unglück in der autonomen Gemeinschaft Aragón leicht verletzt mit Unterkühlung geborgen worden, teilte die Polizei auf der Plattform X mit. Bei den Todesopfern handele es sich um zwei Männer und eine Frau.
Die Verunglückten aus dem Baskenland befanden sich auf einer Langlauftour in der Nähe des Gipfels Tablato auf einer Höhe von rund 2.200 Metern, als sie von der Lawine getroffen wurden, wie die Nachrichtenagentur Europa Press meldete. Zu der Gruppe hätten noch zwei weitere Männer gehört, die unverletzt geblieben seien und die Rettungskräfte alarmiert hätten.
Neue Schnee-und Wetterstationen geplant
Die Regionalregierung von Aragón kündigte die Einrichtung drei neuer Schnee- und Wetterstationen in den Pyrenäen an, um Lawinen und anderen Risikosituationen in Hochgebirgsregionen vorzubeugen und darauf reagieren zu können, wie Europa Press weiter berichtete. Zugleich mahnte ein Sprecher zu großer Vorsicht in den Bergen. Null Risiko gebe es nicht.
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