Spanien fordert in China mehr Einsatz für Frieden
Der vierte Besuch in vier Jahren: Spaniens Regierungschef Sánchez ist regelmäßig Gast in China. Bei dem Treffen geht es diesmal vor allem um globale Konflikte - und Sánchez hat konkrete Forderungen

Pedro Sánchez mit Chinas Staatschef Xi Jinping. / Borja Puig de la Bellacasa/Pool Moncloa/EFE
Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs hat der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez bei einem Besuch in Peking China dazu aufgerufen, sich stärker für den Frieden einzusetzen. China müsse als Großmacht seine Anstrengungen verstärken, forderte der sozialistische Politiker vor Journalisten.
Themen von Iran bis Ukraine
Er habe mit seinem Gastgeber, Staatschef Xi Jinping nicht nur über den Iran und den Libanon, sondern unter anderem auch über Gaza und die Ukraine gesprochen. Die zahlreichen «grausamen, illegalen und endlosen Kriege» müssten beendet werden. "Die Mehrheit der Bürger will keine Kriege, sie will Frieden, Stabilität und Wohlstand", betonte er.
Sánchez rief Europa und Peking dazu auf, sich gemeinsam für eine Reform der internationalen Ordnung einzusetzen, die zu dauerhaftem Frieden, Stabilität und Wohlstand für alle führt. Es liege "im Interesse Europas, die Beziehungen zu China zu vertiefen und positive Agenden mit China aufzubauen".
Sánchez reiste bereits zum vierten Mal innerhalb von vier Jahren nach China. Im November hatte auch König Felipe VI. die Volksrepublik besucht. Xi sprach beim Treffen mit Sánchez von Chaos, das sich in der Welt ausbreite. Spanien und China sollten zusammenarbeiten und eine Rückkehr zum Gesetz des Dschungels ablehnen, sagte er nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua.
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