Mittelschweres Erdbeben erschüttert den Süden von Spanien
Auswirkungen in Andalusien zu spüren

Die Alhambra ist das Wahrzeichen Granadas. / Pepe Torres
Ein Erdbeben mittlerer Stärke hat in der Nacht auf Samstag (15.8.) die südspanische Provinz Andalusien erschüttert. Die US-Erdbebenwarte (USGS) gab die Stärke des Bebens südlich der Stadt Granada mit 5,2 an, Spaniens IGN-Institut mit 5,0 und das Deutsche Geoforschungszentrum (GFZ) mit 4,9. Bei ersten Messungen sind begrenzte Abweichungen nicht ungewöhnlich. Das Beben ereignete sich laut GFZ in einer Tiefe von 10 Kilometern.
Die Provinzregierung teilte mit, ein Notfallplan für Erdbeben sei aktiviert worden. Es habe Steinschläge sowie Schäden an einigen Gebäuden gegeben.
Epizentrum in Granada
Das Epizentrum lag USGS zufolge in der Nähe des Ortes Otura am Südrand Granadas. Die Stadt ist unter anderem berühmt für die mittelalterliche Burg Alhambra, ein herausragendes Beispiel maurischer Architektur, das zum Unesco-Weltkulturerbe zählt.
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