06. Juli 2018
06.07.2018

Fußball-WM: Diese acht Mallorca-Residenten drücken die Daumen für ihr Team

Die MZ hat sich bei den verbliebenen Nationalitäten des Turniers umgehört

06.07.2018 | 15:36
Das erwarten die Mallorca-Residenten von ihrer Heimat.

Brasilien, Belgien, Frankreich, Uruguay, Russland, Kroatien, Schweden und England – diese Teams wollen ins Halbfinale der WM. Die MZ hat Mallorca-Residenten aus jedem Land befragt.

Sandra de Melo (Brasilien)

„Ich habe mir natürlich alle Spiele von Brasilien angeschaut. Das Duell gegen Mexiko im Achtelfinale war die bisher beste Vorstellung der seleçao. Das Team ist gut in Form, die Spieler verstehen sich auf dem Platz super, obwohl sie ja nie zusammenspielen. Ich glaube, dass Brasilien der große Favorit ist. Belgien halte ich für stark. Die Belgier sind für mich ein bisschen wie die Holländer. Mit denen haben wir uns früher immer große Schlachten geliefert."

Christian Monti (Belgien)

„Mit meiner Mannschaft habe ich diesmal richtig Spaß. Das Team spielt endlich wie aus einem Guss. Belgien gilt ja schon länger als Geheimfavorit, hatte in den vergangenen Jahren aber immer Schwierigkeiten, Tore zu erzielen. Das ist diesmal ganz anders, wir haben ein sehr komplettes Team. Gegen Brasilien erwarte ich ein gutes Match von zwei spielfreudigen Mannschaften und glaube, dass Belgien als Sieger daraus hervorgehen wird."


Matthew Connor (England)

„Dieses Jahr ist der Wahnsinn, weil bei England fünf Spieler von Tottenham Hotspur spielen – mein Verein! Mir gefällt, wie England bei der WM auftritt. Das Team spielt das erste Mal mit Köpfchen statt mit dem Herzen. Wenn es gegen Schweden klappt, glaube ich sogar, dass England ins Finale kommen kann. Wenn nicht dieses Jahr, wann dann? Deutschland ist weg, Spanien ist weg, Argentinien ist weg. Die anderen Teams haben weniger Erfahrung."

Mikael Landström (Schweden)

„Ich habe mir das Spiel gegen die Schweiz im Stadion in Sankt Petersburg angeschaut. Es war spielerisch nicht das Beste, aber der Trainer hat es geschafft, eine wirkliche Mannschaft zu formen. Schweden hat keinen Superstar dabei, aber der Zusammenhalt ist groß. Gegen England haben wir eine gute Statistik. Wir waren nie Favorit, haben aber oft gewonnen. Leider kann ich das Spiel nicht live sehen. Ich habe erst wieder im Finale Zeit, um ins Stadion zu gehen."

Nicolas Méndez (Uruguay)

„Ich bin jetzt 27 – und diese WM ist die beste, die ich von Uruguay bisher gesehen habe. Das Team überzeugt mich mehr als die Elf, die 2010 in Südafrika Vierter wurde. Großen Anteil hat Trainer Tabárez, der seit 2006 im Amt ist und sich mit Leuten seines Vertrauens umgeben hat. Gegen Frankreich wird Uruguay über die Schmerzgrenze gehen müssen, aber das Team tut sich leichter gegen favorisierte Mannschaften, die das Spiel machen. Defensiv stehen wir super."

François Dominique (Frankreich)

„Dass Frankreich ein gutes Team hatte, das war vor der WM klar, aber ich war mir nicht so sicher, ob die Mannschaft ihr Potenzial auf dem Platz auch abrufen könnte. Das ist jetzt klar geworden. Die Spieler sind physisch sehr stark und bestens vorbereitet. Sie stellen sich nicht hinten rein und mauern, wenn sie in Führung liegen. Uruguay spielt sehr hart, da geht es voll auf die Knochen. Sollte Cavani bei Uruguay wirklich ausfallen, wäre das ein großer Vorteil für Frankreich."


Tatiana Sapulova (Russland)

„Ich bin überrascht, dass es Russland ins Viertelfinale geschafft hat. Fußball hat in unserem Land ja keine große Tradition. Bei uns geht es eher um Sportarten wie Turnen oder Schwimmen. Ich muss auch zugeben, dass der Sieg gegen Spanien glücklich war. Das russische Team überzeugt spielerisch nicht besonders. Im Viertelfinale gegen Kroatien hoffe ich natürlich, dass Russland sich durchsetzt. Allerdings glaube ich, dass die Kroaten sich durchsetzen."

Jasmina Petrovic (Kroatien)

„Kroatien hat diesmal ein gutes Team mit herausragenden Einzelspielern. Und trotzdem tritt die Mannschaft als Einheit auf. Das Spiel ist nicht nur auf einen Akteur ausgerichtet, der dann das Team retten soll. Die Spieler sind mit Herz dabei, vielleicht auch, weil Kroatien inzwischen als eigenes Land wirklich etabliert ist. Ich denke, dass Kroatien im Viertelfinale gegen Russland cleverer als die Gastgeber agieren wird, und ich hoffe, dass die Kroaten ins Finale kommen."

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