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"Könnte nicht aufgeregter sein": Mallorca-Zweithausbesitzer Jürgen Klopp fängt ab Januar einen neuen Job im Fußball an

Der 57-Jährige ist dann wohl öfter in Leipzig zu sehen

Jürgen Klopp im Willipedia-Podcast.

Jürgen Klopp im Willipedia-Podcast. / Plattes Group

Ralf Petzold

Ralf Petzold

Jürgen Klopp kehrt auf die große Fußballbühne zurück. Allerdings eher in den Backstage-Bereich. Wie der Konzern am Mittwochmorgen (9.10.) bestätigte, steigt der Mallorca-Zweithausbesitzer ab 1. Januar 2025 in der Red Bull-Gruppe ein, die unter anderen den Bundesligisten RB Leipzig besitzt.

Der 57-Jährige soll nicht als Trainer an der Seitenlinie stehen, sondern als der große Denker hinter dem ganzen Konstrukt. "Head of Global Soccer " heißt die offizielle Stellenbeschreibung. Neben Leipzig besitzt die Red Bull-Gruppe unter anderen auch Vereine in Salzburg, New York, Brasilien und Japan. Spieler werden gerne zwischen den einzelnen Clubs hin- und hergeschoben.

Das große Aushängeschild ist aber Leipzig, das Team ist regelmäßig in der Champions League vertreten und spielt in der Liga um die Meisterschaft mit. Es ist zu erwarten, dass der charismatische Klopp nicht nur im Schatten steht. Der RB-Konzern wird das sympathische Auftreten des Ex-Mainz, BVB und Liverpool-Trainers für die eigenen Zwecke nutzen wollen. Klar ist auch: Sollte es mal eine Trainerdiskussion geben, sind die Blicke direkt alle auf Klopp gerichtet.

"Nach fast 25 Jahren an der Seitenlinie könnte ich nicht aufgeregter sein, mich an einem Projekt wie diesem zu beteiligen", wird Klopp von Red Bull zitiert: "Die Rolle mag sich geändert haben, aber meine Leidenschaft für den Fußball und die Menschen, die den Fußball zu dem machen, was er ist, hat sich nicht geändert. Mit meinem Einstieg bei Red Bull auf globaler Ebene möchte ich die unglaublichen Fußballtalente, die uns zur Verfügung stehen, entwickeln, verbessern und unterstützen."

Seit zwei Jahren Mallorca-Finca

"Der Gedanke ist einfach aufgekommen. Ich wusste, ich bin schon sehr lange da, mache den Beruf schon sehr lange, bin nie rausgeworfen worden. Das heißt, ich habe alle Verträge sozusagen nahezu bis zum Ende erfüllt", sagte er im "Willipedia"-Podcast zu seinem Abschied beim FC Liverpool im Sommer. Die große Leidenschaft, mit der er seinen Job ausübt, habe Kräfte gekostet und er sei nun nicht mehr in der Lage, so viel Energie reinzustecken. "Dass ich gar nicht mehr arbeite, ist ausgeschlossen", so Klopp. "Aber dass ich genauso in dem gleichen Rhythmus weitermache, in dem ich es bisher gemacht habe, das sehe ich im Moment auch nicht." Vor zwei Jahren kaufte sich Klopp eine Finca in Santa Ponça.

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