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Rally Clásico auf Mallorca: Die Oldtimer düsen wieder durch die Tramuntana

"Normale" Autofahrer müssen sich auf Straßensperren einstellen

Beliebtes Fotomotiv: Teilnehmer an der Rally Clásico am Krawattenknoten von Sa Calobra.  | FOTO: RC

Beliebtes Fotomotiv: Teilnehmer an der Rally Clásico am Krawattenknoten von Sa Calobra. | FOTO: RC

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Ralf Petzold

Ralf Petzold

Freunde historischer Rennwagen kommen von Donnerstag (6.3.) bis Samstag (8.3.) wieder auf ihre Kosten. Die 21. Rally Clásico steht an. Wer die Oldtimer in Aktion erleben will, muss sich rechtzeitig zur Strecke begeben. Mehrere Tramuntana-Straßen werden für das Rennen gesperrt. Infos zu den einzelnen Etappen gibt es im Internet unter rallyislamallorca.com. Einfacher ist es, die Autos in der Basis in Puerto Portals zu begutachten.

Aus sportlicher Sicht fahren die Oldies in zwei Kategorien. In der Disziplin „Velocidad“ geht es klassisch ums Tempo. Der Schnellste gewinnt. In „Regularidad“ wird ein Tempo vorgegeben. Wer am nächsten dran ist, holt hier den Sieg.

Die Highlights der Rally Clásico

Ein besonderer Hingucker ist laut den Veranstaltern ein Renault 5 Maxi Turbo 194 FGL Ex Chatriot. „Davon gibt es nur 20 Exemplare, wobei neun davon nur als Ersatzteilspender gebraucht werden“, hieß es in einer Pressekonferenz.

Als Ehrengast nimmt dieses Jahr der ehemalige italienische Profifahrer Andrea Aghini teil. Zu den Favoriten zählt der Österreicher Kris Rosenberger, der die Rally bereits zwei Mal gewann., der mit Sara Adolph im Auto sitzt.

Rallyefahren ist ein teurer Sport. „Sponsoren gibt es im Motorsport eigentlich nur bei Rundkursen“, sagt Adolph.

Neben den Kosten für das Rennauto müssen Mechaniker, Transport und Hotel bezahlt werden. „Die Reifen nutzen sich zudem ab, man braucht ständig neue. Zudem sollte man quasi ein zweites Auto an Ersatzteilen dabeihaben. Auch das besondere Benzin, das wir benutzen, ist extrem teuer. Die Teilnahme bei der balearischen Meisterschaft kostet bestimmt an die 70.000 Euro. Dafür bekommt man aber ein Auto, das es nicht in die Top 10 schaffen wird.“

Dann also doch lieber weiter mit dem Champion im Auto sitzen und die Landschaft genießen. „Mallorca braucht sich vor keiner Rallye-Strecke der Welt verstecken“, sagt Rosenberger. Die Rennen sind auch für Zuschauer interessant, die die Oldtimer in Aktion erleben wollen. „Empfehlenswert ist es, sich beim Krawattenknoten in Sa Calobra zu postieren, wo die Straße fast eine 360-Grad-Kurve macht“, sagt Adolph. 

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